Dumm gelaufen Leibwächter lassen Scharon stehen
Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen ist der Konvoi des israelischen Ministerpräsidenten vor dem Parlament vorgefahren. Doch als die Leibwächter die Wagentüren öffnen, staunen sie nicht schlecht: Von Ariel Scharon fehlt jede Spur.
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Tel Aviv - Der bewachte Wagenkonvoi habe Scharons Residenz im Stadtzentrum gestern verlassen, um den Premier ins Parlament zu bringen, meldete der israelische Rundfunk. Erst bei der Ankunft bemerkten die Personenschützer, dass Scharon in keinem der Autos saß. Die Leibwächter waren einfach ohne ihren Schützling abgefahren. Der Ministerpräsident, der zu den am besten bewachten Menschen der Welt gehört, war mit nur einem Bodyguard in seinem Haus zurückgeblieben.
Der für Scharons Schutz zuständige Inlandsgeheimdienst Schin Beth will den peinlichen Vorfall jetzt genau untersuchen.