Ecuador: 100 Geiseln bei Gefängnisrevolte - DER SPIEGEL
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Ecuador 100 Geiseln bei Gefängnisrevolte

Die Gefangenen im größtem Gefängnis der ecuadorianischen Hauptstadt Quito proben den Aufstand. Sie haben bereits mehr als 100 Geiseln in ihre Gewalt gebracht.
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Quito - An der Revolte sind mehr als 600 Insassen beteiligt. Nach Medienberichten handelt es sich bei den Geiseln in der Mehrzahl um Familienangehörige. Die Gefangenen verlangen, dass ein Gesetz zur Haftverkürzung angewendet wird, dass zurzeit außer Kraft ist.

Sicherheitskräfte haben die Haftanstalt im Zentrum von Quito umstellt. Eine Erstürmung des Gefängnisses ist bislang nicht vorgesehen. Es werde mit den Häftlingen verhandelt, erklärte ein Regierungssprecher.

Ein Vertreter der Insassen sagte: "Wir haben die Haftanstalt voll unter Kontrolle". Gegenüber den Geiseln werde keine Gewalt angewendet. Die Revolte solle fortgesetzt werden, bis das Gesetz über die Strafverkürzung wieder angewendet wird. In der Haftanstalt sitzen auch Gewaltverbrecher ein.