Effenberg-Bekenntnis "Er stammelte, stotterte, rauchte eine nach der anderen"
Osnabrück - "Effenberg war, als er zu mir in den Redaktionsraum kam, so durcheinander, dass ich dachte: Wir können es lassen, der Mann ist nicht in der Lage, ein Interview zu geben", sagte ARD-Moderator Reinhold Beckmann der "Neuen Osnabrücker Zeitung" zufolge. "Er stammelte, stotterte, rauchte eine Zigarette nach der anderen."
Effenberg hatte am Montagabend in der Sendung "Beckmann" berichtet, dass seine Ehe zerrüttet und er jetzt mit der Frau seines früheren Vereinskameraden Thomas Strunz zusammen sei. Mit seiner Frau Martina ist Effenberg seit 13 Jahren verheiratet; das Paar hat zwei Kinder. Der Anwalt Andreas Witti wird in der Münchner "Abendzeitung" mit den Worten zitiert, der Sportler müsse seiner Frau und den Kindern möglicherweise 1,6 Millionen Euro Unterhalt im Jahr zahlen.
Beckmann sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", er habe Frau Strunz gebeten, gemeinsam mit Effenberg in die Sendung zu kommen. "Aber sie wollte partout nicht." Allerdings habe sie sich sehr um ihren neuen Freund gekümmert und ihn "vor der Sendung noch so einigermaßen hingekriegt". Er selbst habe zunächst befürchtet, dass bei dem Interview nichts rauskomme, sagte Beckmann. "Bei jeder etwas härteren Frage sah ich, wie sich Effenbergs Mund verschließt, habe den Schrecken in seinen Augen gesehen. Deshalb war mein Ansatz: Bring ihn dazu zu reden und lass ihn nicht verstummen."