Ehedrama Die bittere Bilanz der Uschi Glas
München - Nach der Trennung von Bernd Tewaag hätten sich manche "nicht getraut zu fragen, ob ich arbeiten will", sagte die 60-Jährige der Programmzeitschrift "Gong".
Allerdings sei sie zunächst auch froh gewesen, dass man sie in Ruhe gelassen habe. "Viele hatten dann Angst, ich hätte meine Aura verloren, wollten mit einer Verliererin nichts zu tun haben. 'Oje, der Alte ist davon' - so wurde doch über mich geredet", zitiert sie das Blatt.
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Nach einem "Trauerjahr" sucht die Schauspielerin nun neue Herausforderungen: "Ich könnte auch anderes leisten. In mir steckt mehr", sagte sie. "Wäre schön, wenn ein paar Leute auf die Idee kämen, mich zu fordern".
Kürzlich sprach Glas auch in der österreichischen Zeitschrift "News" über ihren vorbestraften Sohn Benjamin, den untreue Ehemann und ihre Drogenerfahrungen: "Ich selbst bin in den Sechzigern aufgewachsen - zeigen Sie mir den Menschen, der sich damals nicht ab und zu ein Haschpfeiferl angezündet hat. Zu behaupten, ich wäre da die Ausnahme gewesen, wäre eine Lüge. Rund um mich herum haben die Menschen dumm gekichert, aber ich habe eigentlich gar nix gespürt und keinerlei Kick bekommen - außer, dass ich müde wurde."
Am 12. November ist Uschi Glas als Tochter von Maximilian Schell in dem ARD-Melodram "Alles Glück dieser Erde" zu sehen.