Ehrung: New Yorks Bürgermeister wird "Ritter des Britischen Empires" - DER SPIEGEL
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Ehrung New Yorks Bürgermeister wird "Ritter des Britischen Empires"

Das britische Königshaus will den New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani die Ehrenritterwürde verleihen. Doch er möchte lieber Rudy genannt werden.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

New York - Er werde für seine Bemühungen um Angehörige britischer Opfer der Anschläge auf das World Trade Center geehrt, begründete der britische Prinz Andrew die Entscheidung nach seinem Besuch des Katastrophengebietes in New York. Andrew, der Sohn der britischen Königin Elizabeth II., kündigte an, dass auch der Chef der New Yorker Polizei, Bernard Kerik, und Feuerwehrchef Thomas van Essen für ihre Bemühungen eine Auszeichnung erhalten sollten. Alle drei werden zur Verleihung nach London eingeladen. Seit dem Anschlag auf das World Trade Center am 11. September gelten etwa 200 Briten als getötet oder vermisst.

Er nehme die Auszeichnung mit Demut an, sagte Giuliani, und betrachte sie als für alle New Yorker gedacht. Der Titel erlaubt es Giuliani nicht, sich "Sir" zu nennen. Er darf aber die Abkürzung "KBE" (Knight of the British Empire, Ritter des Britischen Empires) hinter seinem Namen tragen. "Sie können mich einfach Rudy nennen, das mag ich", sagte Giuliani, nachdem Prinz Andrew auf einer Pressekonferenz die Auszeichnung bekannt gegeben hatte.

Die Ehrenritter-Würde ist die höchste Auszeichnung, die die britische Königin ausländischen Bürgern verleihen kann. Vor Giuliani sind bereits seine Landsleute Außenminister Colin Powell, Regisseur Steven Spielberg und die Ex-Präsidenten George Bush und Ronald Reagan zu Ehrenrittern ernannt worden.