Eingeschneit Familie nach 17 Tagen gerettet
San Francisco Bereits am 4. März war die Familie von Ashland in Südwest-Oregon zu einem gemeinsamen Urlaub in den Bergen aufgebrochen. In dichtem Schneetreiben war das Ehepaar mit seinen zwei Kindern und den Großeltern dann auf einer unbefestigten Straße weitab jeder Zivilisation stecken geblieben, berichtet der US-Fernsehsender KGW.
Weil die Urlauber ausreichend Wasser und Nahrungsmittel dabei hatten, musste keiner Hunger leiden. Auch war die Familie bestens über ihr eigenes Verschwinden informiert: Über das eigene Fernsehgerät konnten sie die entsprechenden Berichte des lokalen Senders mitverfolgen. Weil jedoch die mitgeführten Handys keinen Empfang hatten, konnten sie nicht um Hilfe rufen.
Als nach zwei Wochen die Einstellung der Suche nach den Vermissten gemeldet wurde, entschlossen sich der 29-jährige Peter Stivers und seine zwei Jahre ältere Ehefrau Marlo, zu Fuß Hilfe zu suchen. "Nass bis zur Taille" stieß das Paar nach einem zweitägigen Marsch auf Landarbeiter, berichteten örtliche Helfer. Die Familie sei in "verhältnismäßig guter Verfassung", sagte ein Polizeisprecher.
ala/dpa