Einigung Französische Lkw-Blockade beendet
Paris/Brüssel - Verkehrsminister Jean-Claude Gayssot habe zugesagt, sich der Beschwerden der Unternehmer anzunehmen, erklärte Guillemette de Fos, die Sprecherin der Spediteursvereinigung FNTR. Diese hatte gemeinsam mit drei weiteren Verbänden die Proteste gegen die gestiegenen Treibstoffpreise und gegen die geplante Arbeitszeitverkürzung von 39 auf 35 Stunden organisiert.
Die französischen Spediteure sahen ihre Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigt. Von den Blockaden waren vor allem die Grenzen zu den Nachbarländern betroffen. Der Güterverkehr in die Schweiz, nach Deutschland, Spanien, Belgien und Italien kam zum Erliegen; Personenwagen wurden weiter durchgelassen, es kam jedoch zu Verzögerungen. Die Gewerkschaften der Lkw-Fahrer befürworten die Arbeitszeitverkürzung, fordern zugleich aber Lohnerhöhungen. Sie wollten darüber beraten, ob sie eigene Streiks organisieren werden.