Eiseskälte: Obdachloser in Mannheim erfroren - DER SPIEGEL
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Eiseskälte Obdachloser in Mannheim erfroren

In Mannheim ist ein Obdachloser gestorben, der bei hohen Minustemperaturen im Freien übernachtet hatte. Der Mann wurde steifgefroren auf einem Betonboden entdeckt, er trug neben der üblichen Bekleidung nur eine Kapuzen- und eine leichte Daunenjacke.
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Mannheim - Tödliche Kälte im baden-württembergischen Mannheim: Der 46-Jährige habe am Freitagabend mit zwei weiteren Obdachlosen an stillgelegten Gleisanlagen auf bloßem Betonboden geschlafen, teilte die Polizei am Wochenende mit. Am nächsten Morgen hätten seine zwei Bekannten in leblos und steifgefroren vorgefunden.

Den Angaben zufolge hatten die drei vor dem Schlafengehen diverse alkoholische Getränke zu sich genommen. Der Mann sei vermutlich erfroren, denn er habe neben der üblichen Bekleidung nur eine Kapuzen- und eine leichte Daunenjacke getragen, erklärte die Polizei.

Wie in vielen Teilen Deutschlands fiel auch in Baden-Württemberg das Thermometer in der Nacht zu Samstag in den zweistelligen Minusbereich. Es war die bislang kälteste Nacht des Winters, vielerorts wurden Temperaturen unter minus 20 Grad Celsius gemessen. Am als Kälteloch bekannten Funtensee in Bayern sank das Quecksilber nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia sogar auf minus 33,6 Grad.

Im gesamten Bundesgebiet ereigneten sich auf schneeglatten Straßen Hunderte Unfälle, vor allem in Bayern und Nordrhein-Westfalen. In Schleswig-Holstein kamen nach Angaben der Polizei und des NDR zwei Menschen bei Unfällen ums Leben.

jjc/AFP

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