Elefant Satao von Wilderern in Kenia getötet - DER SPIEGEL
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Trauer um Riesenelefant: Erlegt mit Giftpfeilen

Foto: Richard Moller/ TSAVO TRUST

Trauer um Riesenelefant Wilderer töten Satao

Wegen seiner Größe und der riesigen Stoßzähne war Elefant Satao eine Berühmtheit in Kenia. Doch das prächtige Elfenbein wurde dem Dickhäuter zum Verhängnis: Sein Kadaver ist grausam zugerichtet gefunden worden.
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Nairobi - Der Nachruf liest sich liebevoll: Ein "alter Freund" sei verloren gegangen, teilte die Tierschutzorganisation Tsavo Trust  am Samstag mit. Sie verkündete die traurige Nachricht vom Tode Sataos. Wegen seiner Größe und seiner riesigen Stoßzähne war der Elefant berühmt und "einer der meistgeliebten Kenias", heißt es in der Mitteilung.

Der etwa 45 Jahre alte Dickhäuter wurde den Angaben zufolge im Tsavo-Nationalpark im Südosten des Landes von Wilderern getötet - "ein großes Leben wurde zerstört, damit irgendjemand weit weg von hier eine Schmuckdose auf seinen Kamin stellen kann".

Die Wilderer beschossen das Tier den Angaben zufolge mit vergifteten Pfeilen, zerhackten sein Gesicht und brachen die Stoßzähne heraus.

"Kein Zweifel, dass Satao tot ist"

Der Angriff ereignete sich bereits im Mai, Anfang dieses Monats wurde der Kadaver entdeckt. Anhand der Ohren und anderer charakteristischer Merkmale stellten Tierschützer nun zweifelsfrei fest, dass es sich um Satao handelte. "Es gibt keinen Zweifel mehr daran, dass Satao tot ist."

Elefanten werden wegen ihrer Stoßzähne von Wilderern verfolgt. Laut dem Washingtoner Artenschutzabkommen ist der Handel mit Elfenbein verboten. Die hohe Nachfrage in Asien und dem Nahen Osten führt jedoch zu einem regen Schwarzhandel mit Stoßzähnen gewilderter Elefanten.

cst/AFP