Elefantenbaby im Nationalpark in Kenia gerettet - DER SPIEGEL
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Rettung eines Elefantenbabys: Die Wiedervereinigung

Foto: AP/ ATE

Elefantenbaby im Schlammloch Happy End mit zwei Rüsseln

Anderthalb Meter tief ist das Loch, in dem das Elefantenbaby feststeckt: Aus eigener Kraft kommt es nicht heraus, seine Mutter kann nur hilflos zusehen. Dann kommen Mitarbeiter des kenianischen Nationalparks zu Hilfe - und filmen nebenbei eine tierisch rührende Geschichte.
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Nairobi - Die Geschichte ist in 5:32 Minuten erzählt, und wie jedes gute Drama ist sie in fünf Akte unterteilt. Da wäre zunächst die Exposition: In dem Video, das die Mitarbeiter des Amboseli Nationalparks im Südwesten Kenias gedreht haben, sehen wir zunächst zwei Elefanten, einen ausgewachsenen und einen im Miniaturformat. Das Baby steckt in einem Loch fest, es kommt offensichtlich nicht allein heraus, scharrt immer wieder vergeblich mit den kleinen Beinen am Rand des Schlammlochs.

Dann steigert sich die Handlung, die Situation verschärft sich. Die Mutter steht vor dem Loch, mit vier Beinen und einem Rüssel ist sie aber keine Hilfe. Sie will ihr Kleines aber auch nicht allein lassen - also müssen die Mitarbeiter mit dem Jeep anrücken, sie schreien und machen mächtig Lärm, um die Elefantendame vorübergehend in die Flucht zu schlagen. Es folgt der Höhepunkt.

Sie legen ein Seil um das acht Monate junge Elefantenbaby, greifen es am Rüssel, doch zunächst scheint nichts davon zu helfen. Schnitt. Dann kommt der Jeep, an ihm ist nun das Seil befestigt und nach einigen weiteren Versuchen gelingt es endlich - das Elefantenbaby ist frei.

Doch noch verzögert sich das Happy End. Wo ist Mama? Die Elefantendame ist außer Sichtweite und ihr Kleines rennt zunächst in die falsche Richtung. Wieder greifen die Mitarbeiter ins Geschehen ein, sie treiben das Jungtier in die richtige Richtung. Und dann endlich gibt es die Bilder, auf die man seit Beginn gehofft hat: Die Mutter und ihr Junges rennen sich in der kargen Landschaft entgegen, sie finden sich. Die Rüssel sind wieder vereint.

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aar