Elektronik: Kaufhaus bietet Roboter als Babysitter an - DER SPIEGEL
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Elektronik Kaufhaus bietet Roboter als Babysitter an

Roboter gegen Tipps beim Einkaufen, erteilen Auskünfte zum Bahnfahrplan, führen den Hund Gassi - im technikgläubigen Japan ist das längst Alltag. Jetzt vertrauen Eltern sogar ihren Nachwuchs einem elektronischen Babysitter an.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Fukuoka - Dank der Unterstützung eines Roboters müssen sich japanische Eltern künftig beim Einkauf nicht mehr um ihren Nachwuchs sorgen: Ein Kaufhaus im südlichen Fukuoka stellte jetzt einen elektronischen Babysitter vor, der die Kleinen unterhalten soll.

Der 1,40 Meter große gelb-weiße Roboter könne seine Schützlinge nach Namen und Alter unterscheiden und sogar mit ihnen kommunizieren, wenn auch sein Wortschatz begrenzt sei, erklärte das Kaufhaus "Aeon". Mit der Initiative sollen Kinder schon in frühen Jahren an Roboter gewöhnt werden, die im technikverliebten Japan inzwischen auch schon als Sicherheitskräfte oder Empfangspersonal eingesetzt werden.

Die Technik klingt allerdings noch etwas kompliziert: Wenn Eltern ihre Kinder mit dem automatischen Babysitter alleine lassen wollten, könne der Nachwuchs mit speziellen Schildern ausgestattet werden, auf denen Codes verzeichnet sind, die der Roboter lesen könne, erklärte das Kaufhaus.

Die Maschine könne zudem mit einer im Auge installierten Kamera Bilder schießen, die im anderen Auge mit einem Projektor gezeigt werden könnten.

pad/AFP