Emanzipation: Stefan Effenberg will mitreden - DER SPIEGEL
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Emanzipation Stefan Effenberg will mitreden

Als Stefan Effenberg die neue Frau an seiner Seite vorstellte, war die Aufregung groß - schließlich handelt es sich um die Gattin des Kickerkollegen Strunz. In dieser Liaison gibt es offenbar eine neue Rollenverteilung, behauptet der Ex-Nationalspieler.
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Hamburg - Während Martina Effenberg jahrelang als Managerin für den Mittelfeldstar agierte, war Effenbergs neue Lebensgefährtin Claudia Strunz angeblich nicht an den Verhandlungen mit seinem neuen Verein Wolfsburg beteiligt. In der "Johannes-B.-Kerner-Show" behauptete der ehemalige Kapitän von Rekordmeister Bayern München jetzt: "Ich manage mich selbst". Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor unter Berufung auf die "Münchner Abendzeitung" berichtet, Claudia Strunz sei bei allen Verhandlungsrunden in Wolfsburg dabei gewesen. "Sie war die Wortführerin," war in dem Blatt zu lesen.

Eine Veranlassung, sich bei seinem ehemaligen Teamkollegen Thomas Strunz zu entschuldigen, sieht Effenberg nicht: "Ich muss mich auch nicht mit ihm aussprechen. Jeder geht seinen Weg. Ich glaube nicht, dass wir uns wiedersehen werden."

Nach Abschluss seiner aktiven Laufbahn werde er definitiv in die USA auszuwandern. "Dort leben meine Kinder, ich will in ihrer Nähe sein. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass mein Haus dort von 30 Journalisten belagert wird, wie es hier der Fall ist", sagte der 34-Jährige. Wann der Wechsel in die USA stattfinden soll, ließ Effenberg offen: "Das Ende meiner Karriere ist absehbar. Vielleicht sind es nur noch ein paar Monate, vielleicht aber noch eine weitere Saison."