Enttäuscht: Arabella will mehr Sex - DER SPIEGEL
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Enttäuscht Arabella will mehr Sex

Let's talk about sex! Das ist eine der Lieblingsbeschäftigungen von Arabella Kiesbauer. Dass sie dieser nicht mehr im gleichen Maße frönen kann wie früher, bedauert die österreichische Talkmasterin sehr. Ihre Show ist ihr nicht mehr scharf genug.
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Hamburg - "Wir machen kaum noch Sexthemen, Titel und Inhalte sind entschärft worden", klagt Kiesbauer. "Wir besingen nicht mehr so die Freuden des körperlichen Zusammenseins. Leider. Mir fehlt der Sex", sagte die 31-Jährige der Zeitschrift "TV Today". Kiesbauer, die seit sechs Jahren auf Sendung ist, war von den Medienwächtern wegen ihrer Sex- und Konfrontationstalks wiederholt kritisiert worden. 1998 war sie eine der Hauptzielscheiben bei der Diskussion über die "Schmuddeltalks".

Die derzeitige Krise der Daily Talks - der Kölner Privatsender RTL wird im Sommer zwei aus dem Programm nehmen - erklärte sie mit dem Überangebot. "Ich denke, dass die Hälfte, also sechs, sieben Daily Talks, ausreichend sind", sagte sie in dem am Donnerstag vorab veröffentlichten Interview. Die Wahl-Münchnerin arbeitet derzeit an einer neuen wöchentlichen Abendshow mit dem Titel "Arabella sucht", über die sie keine Details verraten wollte. Kiesbauer selbst übrigens würde niemals als Gast in einer täglichen Talkshow auftreten und dort über ihr Privatleben plaudern. "Ich würde mir in die Hosen machen und wahrscheinlich kein Wort rausbringen", meinte sie.