Entwarnung am Rhein: Gestrandeter Gastanker wieder frei - DER SPIEGEL
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Entwarnung am Rhein Gestrandeter Gastanker wieder frei

Ein mit fast tausend Tonnen Butangas beladenes Tankschiff ist auf dem Rhein bei Koblenz auf Grund gelaufen. Dabei wurde zwar ein Loch in die Außenhülle Tankers gerissen, doch Gas trat nicht aus. Inzwischen ist der Tanker wieder frei und Richtung Holland unterwegs.
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Spay - Das Schiff sei kurz nach Mitternacht nahe Spay im Kreis Mayen-Koblenz aus noch ungeklärter Ursache auf eine Kiesbank in der Flussmitte aufgefahren, teilte die Wasserschutzpolizei am Sonntag mit. Dabei sei ein kleines Leck in die Außenhülle des doppelwandigen Tankers gerissen worden, so dass Wasser eintreten konnte. Gas sei aber nicht ausgetreten. Erst nach fast 16 Stunden konnte der Tanker frei geschleppt werden. Das Leck im äußeren Rumpf stellte sich als so geringfügig heraus, dass die schiffseigenen Pumpen damit fertig werden konnten. Deshalb durfte der Tanker seine Fahrt nach Rotterdam fortsetzen.

Die Kiesbank, der sogenannte Braubacher Grund, befindet sich den Angaben zufolge außerhalb der markierten Fahrrinne und liegt beim gegenwärtigen Wasserstand etwa 1,5 Meter unter der Wasseroberfläche. Das Schiff, das rheinabwärts unterwegs gewesen war, saß auf einer Länge von etwa 70 Metern darauf fest.

Insgesamt drei Schleppschiffe kamen am Nachmittag zu der
Unfallstelle, um den Tanker von der Kiesbank zu ziehen. Der Rhein zwischen Koblenz und Bad Salzig wurde dafür zeitweise komplett gesperrt. Auch zwei Bundesstraßen wurden an der Unfallstelle gesperrt. Die Schleppaktion dauerte etwa 45 Minuten. Kurz vor 16.00 Uhr war das Schiff wieder frei.

kai/ddp