Erdbeben Bam: Geretteter Iraner stirbt an Herzversagen - DER SPIEGEL
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Erdbeben Bam Geretteter Iraner stirbt an Herzversagen

Der Mann hatte 13 Tage in den Trümmern des Erdbebengebiets im iranischen Bam überlebt. Vergangenen Mittwoch war er gefunden worden. Nun starb er, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben.
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Teheran - Der 57-Jährige starb an Herz- und Lungenversagen. Dies teilte ein Arzt im ukrainischen Feldlazarett in Bam mit. "Jeder hat geweint, als er starb", sagte Dr. Mahdi Schadnusch. "Wir haben alles getan, was wir konnten, um ihnen zu retten. Es war sein Schicksal."

Dschalal Schahiki Tschahmaleki war vergangenen Mittwoch geborgen worden. Die Ärzte sprachen nach seiner Bergung von einem Wunder. Dank eines Wasservorrats hatte er überlebt. Unmittelbar nach seiner Rettung konnte der Mann gerade noch seinen Vornamen sagen. Dann verlor er das Bewusstsein, das er bis zu seinem Tod nicht wiedererlangte.

Am Samstag besuchte ihn seine Frau zum ersten Mal. "Sie weinte still, während sie ihren Mann zärtlich streichelte", sagte Schadnusch. Als sie von seinem Tod erfahren habe, sei sie in Ohnmacht gefallen.

Dschalal stammte aus der 60 Kilometer entfernten Stadt Narmanschir und kam am 25. Dezember zu einer medizinischen Behandlung nach Bam. Am folgenden Morgen wurde er im Haus seiner Schwester von dem Erdbeben überrascht, das mehr als 30.000 Menschen das Leben kostete. Auch zwei seiner acht Kinder wurden getötet.