Erdbeben in China: Tote und Verletzte - DER SPIEGEL
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Erdbeben in China Tote und Verletzte

Bei zwei schweren Erdbeben im Südwesten Chinas sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Über 350 Personen wurden verletzt.
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Peking - Die beiden Erdstöße erreichten die Stärke 5,9 und 6,5 auf der Richterskala.

Mehrere tausend Häuser stürzten ein. Den wirtschaftlichen Schaden in der 700.000 Einwohner zählenden Präfektur Chuxiong, wo außer Yao'an auch noch Dayao, Nanhua und Yongren betroffen waren, schätzte der Vizegouverneur auf umgerechnet rund 140 Millionen Mark. Mehrere Wasserreservoirs wurden beschädigt. Im Baihe-Staudamm in Dayao war ein 200 Meter langer Riss, aus dem Wasser austrat.

Mehr als 1000 Soldaten und andere Helfer waren bei den Rettungs- und Bergungsarbeiten im Einsatz. Das Erdbeben war auch in der 200 Kilometer entfernten Provinzhauptstadt Kunming zu spüren. 1962 erlebte Yao'an ein Beben der Stärke 6,5 und zuletzt 1993 eines mit 5,6.