Erdbeben: Verletzte auf Bali, Panik in Mexiko-City - DER SPIEGEL
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Erdbeben Verletzte auf Bali, Panik in Mexiko-City

Bei einem kräftigen Erdbeben auf den indonesischen Ferieninseln Bali und Lombok wurden mehr als ein Dutzend Menschen verletzt. Auch in Mexiko-City wackelten Gebäude.
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Berlin - Durch den Erdstoß der Stärke 6,1 auf der Richterskala seien auf den benachbarten Inseln mehr als 200 Gebäude beschädigt worden, teilten die Behörden in Bali mit. Zahlreiche Menschen rannten in Panik aus ihren Häusern, nachdem sie am frühen Morgen im Schlaf von dem Beben überrascht worden waren. Dem Erdstoß folgten mehrere Nachbeben.

Am Donnerstag wurde auch das Zentrum von Mexiko von einem starken Erdbeben erschüttert. Mehrere Hochhäuser im Herzen von Mexiko-Stadt gerieten ins Wanken, zahlreiche Menschen flüchteten in Panik aus ihren Häusern. Berichte über größere Schäden oder Verletzte lagen zunächst jedoch nicht vor, lediglich Stromausfälle wurden gemeldet. Im Ferienort Acapulco rannten zahlreiche Touristen aus ihren Hotels. Das Beben erreichte vorläufigen Messergebnissen zufolge eine Stärke von 5,7.

Indonesisches Erdbebenepizentrum

Während in Mexiko zunächst keine Meldungen über Verletzte vorlagen, wurden auf Bali allein in dem Bezirk Amplapura mindestens zehn Verletzte in Krankenhäuser gebracht. Zwei von ihnen hatten von herabfallenden Trümmern Knochenbrüche erlitten. "Es war ein starkes Beben", berichtete ein Augenzeuge auf Bali. "Ich habe viele Einwohner gesehen, die panisch aus ihren Häusern flüchteten."

Das Epizentrum lag den Angaben des staatlichen Büros für Meteorologie und Geophysik in Jakarta in der Straße von Lombok, einer schmalen Meerenge zwischen Lombok und Bali. Indonesien wird jedes Jahr wegen seiner Lage in einer seismologisch äußerst aktiven Zone, dem so genannten Ring aus Feuer, von Hunderten von Erdbeben heimgesucht. Die wenigsten davon richten aber größere Schäden an.