Oso in Washington Schneeschmelze erschwert Bergung nach dem Erdrutsch
Schlamm-Massen nach dem Erdrutsch: Bergungsarbeiten werden schwieriger
Foto: AP/dpaWashington - In den kommenden Wochen könnte ein Fluss nahe dem Unglücksort durch die Schneeschmelze stark anschwellen. Die Überflutung des Gebietes wird dann die Suche nach Opfern des tödlichen Erdrutsches von Oso nochmals erschweren.
In den vergangenen zwei Tagen konnten die Rettungskräft wegen der trockenen Witterung gut arbeiten, doch schon ab Donnerstag soll es bis Sonntag wieder regnen. Bislang wurden 29 Todesopfer geborgen, die die Schlammlawine am 22. März mit sich gerissen hatte. Rund 20 Menschen gelten immer noch als offiziell vermisst. Am Tag des Unglücks wurden acht Menschen gerettet, seither gab es aber keine Lebenszeichen mehr.
Die US-Behörden haben zwischenzeitlich möglicherweise eine Erklärung für den verheerenden Erdrutsch im US-Bundesstaat Washington gefunden. Demnach könnte die illegale Abholzung von bis zu 4000 Quadratmetern Wald die tödliche Schlammlawine ausgelöst haben.