Ermittlungen Keine Haftbefehle gegen mutmaßliche Terrorhelfer
Karlsruhe - Die Bundesanwaltschaft hatte am Donnerstag in Minden und Münster Treffpunkte mutmaßlicher islamistischer Terroristen durchsucht, die Anschläge in Deutschland geplant haben sollen. Nach Angaben Karlsruher Behörde wurden die drei Männer noch am Abend nach Verhören wieder auf freien Fuß gesetzt. Einer der Verdächtigen soll die Terrorgruppe um den Todespiloten vom 11. September, Mohammed Atta, unterstützt haben.
Zwei der Männer sollen sich in Minden und Münster mit anderen zusammengeschlossen haben, um "auf der Grundlage eines aggressiven militanten islamischen Fundamentalismus Anschläge zu begehen". Der dritte Beschuldigte soll diese Gruppierung unterstützt haben. Alle waren in führender Funktion in den Vereinen des Islamischen Zentrums Münster und der Islamischen Gemeinschaft Minden tätig.
Oberstaatsanwältin Frauke-Kathrin Scheuten betonte, die Ermittlungen würden fortgesetzt.