Ernährung: Angeblich Rattenkopf in Big Mac - DER SPIEGEL
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Ernährung Angeblich Rattenkopf in Big Mac

Der Biss in einen Hamburger, und ein Rattenkopf blickt einen an - das kann durchaus den Appetit verderben. Nun verklagt der Konsument McDonald's auf eine Entschädigung in Millionenhöhe.
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Toronto - In Kanada ist die dortige Tochter der Fast-Food-Kette McDonald's wegen des angeblichen Fundes eines Rattenkopfes in einem Big Mac in Millionenhöhe verklagt worden. Die Eltern eines neunjährigen Mädchens aus Toronto werfen in der Klageschrift dem Unternehmen vor, im Juni 1999 habe ihre Tochter in einen Big Mac gebissen und die Überreste des Nagers gefunden, "komplett mit Augen, Zähnen, Nase und Schnurrhaaren".

Das Unternehmen erklärte zu den Vorwürfen am Dienstag: "Die Qualität und Sicherheit unserer Lebensmittel haben bei allen McDonald's-Aktivitäten absoluten Vorrang." Das Unternehmen werde alle Rechtsmittel ausschöpfen, um sich gegen die Klage zu wehren.

Die Familie hat das Unternehmen auf die Zahlung von insgesamt 11,2 Millionen Dollar (rund 24,5 Millionen Mark) verklagt. Vor Gericht sind die Vorwürfe bislang nicht bewiesen worden. Am Montag hatte ein Richter die Klage gegen die Muttergesellschaft McDonald's Corp. und führende Manager des Unternehmens abgewiesen. Über die Klage gegen das kanadische Tochterunternehmen und den Filialleiter wurde keine Entscheidung getroffen.