Ernst August: Strafbefehl über eine Million Mark - DER SPIEGEL
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Ernst August Strafbefehl über eine Million Mark

Der Prinz von Hannover muss möglicherweise bald tief in die Tasche greifen. Angeblich soll er Journalisten beleidigt haben.
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Hannover - Die vermeintliche Beleidigung von Redakteuren der "Bild"-Zeitung könnte Ernst August Prinz von Hannover teuer zu stehen kommen: Dem Adeligen sei jetzt ein Strafbefehl über eine Million Mark zugestellt worden, teilte die Staatsanwaltschaft Hannover am Montag mit.

Die Ermittlungen gegen Ernst August wegen Beleidigung der Leiterin der "Bild"-Redaktion Hannover, Anne-Kathrin Berger, waren kürzlich abgeschlossen worden. Der Prinz hatte sich nach der "Pinkel-Affäre" während der Expo 2000 bei der Zeitung über die Berichterstattung beschwert, die Leiterin am Telefon persönlich attackiert, sich aber später entschuldigt.

Es sei der dritte Strafbefehl gegen den Prinzen, für den bereits eine mutmaßliche Rangelei in Kenia und eine angebliche Körperverletzung juristische Folgen hatten. Er könne gegen den Strafbefehl Einspruch einlegen.