Erste Amtshandlung ZDF-Intendant will Gottschalk witzig machen
Hamburg/München - Bislang schreibe der zuletzt in die Kritik geratene Showmaster seine Texte immer noch selbst, sagte Schächter gegenüber dem "Focus". Dies sei aber nicht mehr zeitgemäß, da jede Woche in 10 Comedy-Sendungen etwa 100 Pointenschreiber das aktuelle Geschehen verarbeiteten. "Da hat es auch ein Thomas Gottschalk (...) unheimlich schwer". Das ZDF werde sich daher nach kompetenten Autoren umsehen.
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2. März 2002: Gottschalk "demonstriert" den Busen von Anni Friesinger
Foto: DDP
26. Januar 2002: Gottschalk als Schleppenträger für Sarah Connor
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28. März 1998: Gottschalk und der halbnackte Harald Schmidt
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20. Februar 1999: Gottschalk betatscht den Arm von Heidi Klum
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13. Oktober 2001: Gottschalk verliert die Stadtwette in Erfurt
Foto: DPA/Thüringer Allgemeine/Sascha Fromm
29. Januar 2000: Gottschalk witzelt mit Anke Engelke und Pamela Anderson
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23. Januar 1999: Gottschalk und das strippende Eishockey-Team
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25. März 2000: Gottschalk eilt der Modediva Vivienne Westwood zur Hilfe - vergeblich
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2. März 2002: Gottschalk spielt Viererbob mit Goldmädchen
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2. März 2002: Gottschalk aus dem Eiskanal gesegelt
Foto: AP
26. Februar 2000: Gottschalk liegt Ulla Kock am Brink zu Füßen
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15. Dezember 2001: Gottschalk spielt Harry Potter
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17. Februar 2001: Gottschalk und die "Die besorgten Väter"
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7. November 1998: Gottschalk am Knie von Verona
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16. Juli 1999: Gottschalk kämpft mit einem Bandscheibenvorfall
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Bei allem Sparzwang werde es dennoch weiterhin aufwendige Mehrteiler wie "Die Affäre Semmeling" von Dieter Wedel im ZDF geben, sagte Schächter. Man könne den Sechsteiler in den nächsten zehn bis zwölf Jahren drei oder vier Mal ausstrahlen, so rechne sich das 13,8 Millionen Euro teure Werk dann auch. Die im August geplante Wedel-Inszenierung der Nibelungen-Festspiele mit Mario Adorf in Worms werde das ZDF ebenfalls übertragen.
Anders sehe dies beim Sport aus, wo Schächter bereits am Freitag Einschnitte angekündigt hatte. So sollen künftig weniger Fußballspiele aus dem Ausland, darunter auch Länderspiele, sowie weniger Tennisspiele und alpine Skidisziplinen im ZDF gezeigt werden.
Ob diese Sparmaßnahmen auch bei Großereignissen wie Weltmeisterschaften oder hochkarätig besetzten Turnieren greifen werden, blieb unklar. Derzeit verhandelt die ARD mit der hochverschuldeten Kirch-Gruppe über den Kauf der Rechte für die Fußball-WM 2006 in Deutschland. Sollte die ARD eine entsprechende Option ergreifen, säße wohl auch das ZDF mit im Boot.