Essensdreingaben: Die Suppe mit der Maus - DER SPIEGEL
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Essensdreingaben Die Suppe mit der Maus

Kulinarische Zugaben ungewöhnlicher Art haben Menschen in Großbritannien und Indien den Appetit verdorben. Während eine Engländerin in der Tomatensuppe aus der Dose eine Maus fand, brach an einer indischen Schule sogar Panik aus: Ein Viertklässler bekam dort eine tote Schlange serviert.
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London/Neu Delhi - Wie die "Sun" berichtete, entdeckte die 49-jährige Therese Oulad aus London den toten Nager beim Öffnen der Dose. "Ich musste mich fast übergeben - ich werde niemals wieder Suppe essen", sagte sie nach Angaben der Zeitung. "Ein älterer Mensch, der nicht so gut sieht, hätte denken können, es handele sich um ein Stückchen Fleisch." Womit er freilich nicht ganz Unrecht gehabt hätte.

Oulad brachte die Dose zu dem Supermarkt, wo sie sie für umgerechnet 90 Cent auch gekauft hatte. "So etwas kann eigentlich nicht geschehen", sagte ein Sprecher des Herstellers der "Sun". Während der Produktion stünden die Dosen auf dem Kopf und würden mit Pressluft gereinigt, bevor die gesiebte Suppe eingefüllt werde.

Eine Schlange im Mittagessen löste indes an einer Grundschule im zentralindischen Bundesstaat Chhattisgarh Panik aus. Ein Viertklässler habe das tote Reptil in seinem Reis gefunden, berichtete die Zeitung "Hindustan Times" am Wochenende. Eltern hätten daraufhin ihre Kinder nicht mehr in die Schule geschickt. Die indische Regierung lässt Schüler an staatlichen Grundschulen gratis mit Essen versorgen. Sie hofft, so auch Kindern armer Eltern den Schulbesuch zu erleichtern.