Fahrgast im Bus knabbert Sitz an - DER SPIEGEL
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kurz & krass Fahrgast knabbert Bussitz an

Unbekannter im Bus: Polizei hat an dem Fall zu knabbern
Unbekannter im Bus: Polizei hat an dem Fall zu knabbern

Unbekannter im Bus: Polizei hat an dem Fall zu knabbern

Foto: Devon & Cornwall Police
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Essen im Bus ist verboten - besonders, wenn man sich den Sitz schmecken lässt. Ein Tretboot in Hamburg ist nicht, was es scheint und ein Hochzeitsgeschenk löst eine Großfahndung der Polizei aus. Die kuriosesten Kurzmeldungen der vergangenen Tage. Klicken Sie sich durch!

Fahrgast lässt sich Bussitz schmecken


Devon - Die britische Polizei sucht nach einem Mann, der einen Bussitz teilweise gegessen hat. Der Mann saß in einem Bus in Paignton im Südwesten Englands, wie Bilder einer Überwachungskamera zeigen. Der Unbekannte begann, in den Ledersitz zu beißen und ein Stück herauszureißen - offenbar überkommen von plötzlichem Hunger und Langeweile, schrieb der "Guardian". Der Sachschaden beträgt rund 200 Pfund.

Es sei unklar, ob der Mann das abgerissene Stück auch geschluckt habe, hieß es von der Polizei. Auf den Bildern ist zu sehen, dass der Mann eine Flasche in der Hand hält. Mit dem Getränk habe er das Stück des Sitzes womöglich hinuntergespült, mutmaßte der "Guardian" - und kalauerte, die Polizei habe seit dem Vorfall am 25. Mai an dem Fall zu knabbern gehabt, aber keine heiße Spur gefunden. Deshalb seien nun die Überwachungsbilder veröffentlicht worden. Der "Daily Mirror" steuerte zur Frage, ob der Mann geschluckt habe, den Flachwitz bei, womöglich habe der Unbekannte mehr abgebissen, als er habe kauen können.

Angebliche Entführung entpuppt sich als Hochzeitsgeschenk


Südlohn - Zwei Männer mit Sturmhauben an einem geöffneten Kofferraum, neben ihnen eine Frau mit gefesseltem Oberkörper: Das kann nichts Gutes bedeuten, sagten sich zwei Zeuginnen im westfälischen Südlohn. Sie alarmierten die Polizei und verfolgten den Wagen, verloren ihn aber im dichten Verkehr. Alle verfügbaren Kräfte und ein Polizeihubschrauber seien bei der Fahndung eingesetzt worden, sagte ein Polizeisprecher - vergebens. Als die Beamten die Öffentlichkeit um Hilfe bat, gab es die Auflösung. Eine Frau rief an und erklärte, sie habe mit Freunden als Geschenk für ein Brautpaar einen Krimi mit dem Titel "Das geklaute Hochzeitsgeschenk" gedreht.

Falsches U-Boot hält Wasserschutzpolizei auf Trab

"U-Pooly" auf der Alster: Tretboot im U-Boot-Gewand

"U-Pooly" auf der Alster: Tretboot im U-Boot-Gewand

Foto: dapd/ u-pooly.de


Hamburg - Ein vermeintliches U-Boot auf der Hamburger Alster hat für einen Einsatz der Wasserschutzpolizei gesorgt. Beamte entdeckten die "U-Pooly", als sie durch das Gewässer schipperte. Aus der Ferne habe es ausgesehen, als würde der Turm eines U-Bootes aus dem Wasser ragen, sagte ein Polizeisprecher. In Wahrheit handelte es sich aber um ein Tretboot, auf das der aus Holz bestehende und bemalte falsche U-Bootturm aufgebaut worden war. Nachdem die Beamten die "U-Pooly" auf ihre Sicherheit überprüft hatten, durfte deren Crew ihre Seefahrt fortsetzen. Für künftige Ausfahrten braucht der Besitzer des vermeintlichen U-Boots aber die Genehmigung der Wasserbehörde.

Geldautomat erfreut britische Bankkunden


Ipswich - Ein defekter Geldautomat in der ostenglischen Kleinstadt Ipswich hat das Doppelte der verlangten Summe ausgegeben und damit etwa 30 Bankkunden beglückt. Der Automat spielte nach Schließung der Filiale verrückt. Die gute Nachricht sprach sich schnell herum, und schon bald bildete sich eine Schlange vor der Geldausgabestelle. Die Polizei sorgte für einen geordneten Ablauf, bis das Bankpersonal die Geldmaschine stilllegte.

Wie viel Geld die etwa 30 Glücklichen abhoben, ist unklar - ebenso, ob die Bank die zuviel ausgegebenen Beträge zurückerhalten kann. "Die Nachricht machte erstaunlich schnell die Runde. Meine Freundin wollte 40 Pfund (51 Euro) und bekam 80 (102 Euro)", sagte Emma Hutchinson der Zeitung "Ipswich Star".

Eltern lassen Kleinkind am Flughafen zurück


Warschau/Kattowitz - Vom ungültigen Reisepass der zweijährigen Tochter wollte sich ein polnisches Paar nicht die Reisepläne verderben lassen. Die beiden flogen trotzdem in den Urlaub und ließen die Kleine am Flughafen zurück. Die Eltern baten Mitarbeiter des Flughafens Kattowitz, sich um das Mädchen zu kümmern, bis der Großvater es abholen komme, berichtete der Nachrichtensender TVN 24. Flughafenangestellte verständigten nach dem Vorfall die Polizei.

Bärin schlendert durch Einkaufszentrum

Pittsburgh - Eine junge Bärin hat sich in einer Einkaufspassage im US-Bundesstaat Pennsylvania umgesehen. Das Weibchen sei in die nordöstlich der Stadt Pittsburgh gelegene Mall spaziert und habe sich das darin gelegene Kaufhaus Sears näher angeschaut, berichtete die "Pittsburgh Tribune-Review". Das Geschäft sei deswegen evakuiert worden; anschließend hätten Wildhüter die knapp 60 Kilogramm schwere Bärin mit einem Betäubungsschuss außer Gefecht gesetzt und abtransportiert. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

Tanken für einen Euro pro Liter verursacht Verkehrschaos


Waldkirch - Unschlagbar günstige Spritpreise haben in der badischen Stadt Waldkirch bei Freiburg zu einem Verkehrskollaps geführt. Ein lokaler Radiosender hatte bei einer Werbeaktion eine Stunde Tanken für einen Euro pro Liter ermöglicht. Vom Ansturm der Autofahrer wurden die Organisatoren überrannt, teilte die Polizei mit. Der Verkehr brach zusammen. Vor der Tankstelle bildeten sich auf mehreren Spuren lange Staus, es herrschte Chaos. Weil zu viele kamen, hatten nur wenige der wartenden Autofahrer die Chance auf den Billigsprit.

Onkel lässt Achtjährigen Auto fahren


Markt Wald - Ein achtjähriger Junge ist im Unterallgäu am Steuer eines Autos erwischt worden. Polizisten fanden auf einer Straße in Markt Wald einen von einem Kind gelenkten Wagen und hielten diesen an. Auf dem Beifahrersitz saß der 32 Jahre alte Onkel des Jungen, der dem Jungen das Fahren beibringen wollte. Den Mann erwartet eine Anzeige.

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