Falkensee: Supermarktdach stürzt ein - DER SPIEGEL
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Falkensee Supermarktdach stürzt ein

Das Unglück ereignete sich kurz nach Geschäftsschluss: In Brandenburg ist das knapp tausend Quadratmeter große Dach eines Supermarkts eingebrochen. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.
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Falkensee - Kunden und Mitarbeiter sind nur knapp einer Katastrophe entgangen: Die Dachkonstruktion des Supermarkts brach 18 Minuten nach Geschäftsschluss ein. Zu diesem Zeitpunkt war das Gebäude in Falkensee fast leer, deshalb wurde niemand verletzt.

Supermarkt in Falkensee: Das Dach brach nur 18 Minuten nach Geschäftsschluss ein

Supermarkt in Falkensee: Das Dach brach nur 18 Minuten nach Geschäftsschluss ein

Foto: Z1001 Nestor Bachmann/ dpa

Einzig der Filialleiter des Rewe-Markts befand sich noch im Inneren. Eine Querwand bewahrte ihn vor herabstürzenden Teilen, der Mann erlitt einen Schock.

Nach dem Unglück begannen die Behörden mit der Ursachenforschung. Noch ist unklar, warum das Spitzdach in sich zusammensackte. Das Gebäude war erst vor fünf Jahren errichtet worden.

Einer Sprecherin der Stadt zufolge gab es zum Zeitpunkt des Einsturzes um 22.18 Uhr kein Unwetter. Lediglich leicht geregnet habe es am Abend, sagte sie. Nicht auszuschließen seien Materialfehler oder Pfusch am Bau.

Bürgermeister Heiko Müller sprach von einem "Riesenglück im Unglück." Das Dach war nach Augenzeugenberichten völlig lautlos eingebrochen. Die schwersten Schäden befanden sich im Bereich der Kassen nahe dem Ausgang.

Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen gegen Unbekannt wegen des Verdachts auf Baugefährdung auf. Zunächst aber müsse man aber die Gutachten von Statikern abwarten und herausfinden, welche Firmen am Bau beteiligt waren, erklärte eine Polizeisprecherin.

Der betroffene Supermarkt befindet sich in einem 2004 eröffneten Einkaufszentrum, das aus insgesamt sieben baugleichen Gebäuden besteht. Alle wurden nach dem Unfall gesperrt. Zunächst müsse ermittelt werden, ob die Ursache in einem Konstruktionsfehler liege, sagte ein Sprecher des Landkreises Havelland.

Der Handelskonzern Rewe erwartet nun vom Vermieter Aufklärung über die Ursachen des Einsturzes. Das Unternehmen habe das Gebäude nicht selbst errichtet, sondern angemietet.

nad/dpa/AP

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