Fall Friedman: Haaranalyse angeblich positiv - DER SPIEGEL
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Fall Friedman Haaranalyse angeblich positiv

Die Analyse der Haarprobe von Michel Friedman soll ergeben haben, dass der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland und TV-Moderator zumindest gelegentlich Kokain konsumiert hat.
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Hamburg - Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf hessische Justizkreise berichtet, werde in einem vierseitigen Gutachten festgestellt, dass Friedmans Haare Spuren von Kokain aufwiesen. Friedman hatte die Haarprobe vor knapp zwei Wochen abgegeben, nachdem die Staatsanwaltschaft seine Wohnung durchsuchen ließ.

In dem Gutachten werde Friedmans Kokainkonsum als "mäßig/gelegentlich" eingestuft. Die Gutachter gingen auf Grund ihrer Ergebnisse davon aus, dass Friedman länger als sechs Monate Kokain genommen habe.

Ob der Nachweis rechtliche Konsequenzen für den Anwalt haben wird, ist offen. Im Fall des Besitzes geringer Mengen von Drogen zum Eigengebrauch kann das Verfahren eingestellt werden. Nach Beschwerden von Friedmans Anwalt hatte die Berliner Justiz vergangene Woche eine Informationssperre verhängt.