Fall Moshammer: Mutmaßlicher Mörder bleibt in Psychiatrie - DER SPIEGEL
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Fall Moshammer Mutmaßlicher Mörder bleibt in Psychiatrie

Der 25-jährige Herisch A. bleibt vorerst unter psychiatrischer Aufsicht. Der Iraker, der den Mord an dem Münchener Modemacher Rudolph Moshammer gestanden hat, gilt als stark selbstmordgefährdet. Die Staatsanwaltschaft wies einen Zeitungsbericht zurück, der mutmaßliche Täter habe Verbindungen zu einem von Moshammers Erben gehabt.
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München - Wie Oberstaatsanwalt Anton Winkler in München auf ddp-Anfrage sagte, werde Herisch A. bis auf weiteres zur Behandlung in der psychiatrischen Einrichtung der Justizvollzugsanstalt Straubing bleiben. Herisch A. war in der vergangenen Woche wegen Suizidgefahr in die Psychiatrie eingeliefert worden, nachdem er zuvor mehrfach Selbstmordabsichten geäußert hatte.

Winkler wies Berichte der "Bild"-Zeitung zurück, nach denen Moshammers Chauffeur Andreas K. den mutmaßlichen Mörder möglicherweise gekannt habe. Bei dieser Behauptung handele es sich um Spekulation. Es gebe keine neuen Erkenntnisse darüber, dass sich Andreas K. und Herisch A. vor Moshammers Tod kennen gelernt hätten. "Bild" hatte gestern von Zeugen berichtet, die die Männer in einem Lokal im Münchener Bahnhofsviertel gesehen haben wollen. Ein anderes Mal sollen sie gemeinsam "eine größere Geldsumme" in einer Spielhalle auf der Hamburger Reeperbahn verspielt haben.

Andreas K. hat die Gerüchte ebenfalls zurückgewiesen. Der Chauffeur, der sich auch um Moshammers Yorkshire-Terrier-Dame Daisy kümmert, erbt von seinem verstorbenen Arbeitsgeber eine 100 Quadratmeter große Wohnung im Münchener Stadtteil Harlaching, in der er derzeit lebt. Dazu soll er eine monatliche Rente erhalten.