Fall Türck: Polizei durchsucht Räume von ProSieben - DER SPIEGEL
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Fall Türck Polizei durchsucht Räume von ProSieben

Wegen der Vergewaltigungsvorwürfe gegen Fernsehmoderator Türck hat die Staatsanwaltschaft Räume des Senders ProSieben durchsucht. Die Fahnder beschlagnahmten Unterlagen, in denen es nach Angaben des Hessischen Rundfunks um belastendes Material gegen Türck geht.
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Frankfurt/München - Eine Sprecherin des Senders bestätigte, dass die Polizei Unterlagen mitgenommen habe. Die Fernsehsendung "Maintower" des Hessischen Rundfunks hatte von der gestrigen Durchsuchung berichtet. Die Polizei hat demnach im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt "belastendes Material aus Türcks Lebenslauf" gesucht.

Dem Moderator, 35, wird vorgeworfen, im Sommer 2002 vor einer Frankfurter Gaststätte eine 27-jährige Frau vergewaltigt zu haben. Der Talk-Master beteuert zwar seine Unschuld, aber ProSieben hatte ihn wegen der Vorwürfe beurlaubt.

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft wollte heute zu der Durchsuchung keinen Kommentar abgeben. In den kommenden Wochen sei mit einem Ende des Verfahrens zu rechnen, kündigte ein Sprecher an.

Der in Wiesbaden aufgewachsene Türck moderierte von 1995 bis 1997 beim ZDF eine Neuauflage der Spiel-Show "Dalli Dalli". 1998 wechselte er zu ProSieben, wo er zunächst eine tägliche Talk-Show moderierte. Bis zu seiner Beurlaubung moderierte er die im Januar angelaufene Sendung "Chart Show".