Falsch geparkt: Strafzettel für Schäferhund Curly - DER SPIEGEL
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Falsch geparkt Strafzettel für Schäferhund Curly

Tiere dürfen im australischen Darwin noch lange nicht überall geparkt werden: Schäferhund Curly hat sich jetzt ein Strafmandat eingefangen. Er wurde von seiner Besitzerin an einen Zaun gebunden - eine Bedrohung, meint die Stadt.
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Sydney - Hundebesitzerin Marilyn Feneley wollte nur kurz etwas erledigen. Sie machte die Leine an einem Zaun fest, setzte ihrem Hund Curly einen Trinknapf vor und ging einkaufen, wie die Zeitung "Northern Territory News" meldete. Doch zwei Verkehrspolizisten störten sich an dem angebundenen Tier. Das verstoße gegen die Verordnungen der Stadt Darwin, entschieden sie.

"Ich traute meinen Augen nicht, als sie einen Strafzettel schrieben und an seiner Leine befestigten", berichtete Augenzeuge Roy McEvoy dem Blatt zufolge.

Hundebesitzerin Feneley fand den Vorgang urkomisch. "Ich mache Curly seit Jahren an dem Zaun fest. Er ist lammfromm - logischerweise würde ich das nicht machen, wenn er Kinder anfiele oder so etwas", sagte sie der Zeitung. Sie suchte die Polizisten, um mit ihnen zu sprechen. Vergebens.

Ein Sprecher der Stadtverwaltung betonte, die Verkehrspolizisten hätten richtig gehandelt. Jeder alleingelassene Hund werde als Bedrohung betrachtet. "Man kann einen Hund nicht anbinden und weggehen", sagte Grant Fenton. Es habe sich ja auch nur um eine Verwarnung gehandelt.

siu/dpa