Familiendrama Drei Leichen im Wohnwagen entdeckt
Latisana - Das Blutbad ereignete sich schon zu Beginn der Woche auf einem Campingplatz in der Nähe von Latisana, einem Ort im norditalienischen Friaul. Der Mann betäubte seinen 16-jährigen Sohn und dessen 14-jährige Freundin zunächst mit Ether. Dann tötete der gelernte Schmied aus der Nähe von Linz die Jugendlichen mit einem 20 Zentimeter langen Messer.
Laut den Ermittlern legte er sich dann zwischen seine beiden auf dem Wohnwagenbett liegenden Opfer und erstickte sich mit einer Plastiktüte. Die Motive für die Tat sind bisher völlig unklar. Bei der Freundin des Sohnes handelt es sich um eine in Liechtenstein geborene Deutsche mit Wohnsitz in Wien.
Die Leichen wären vermutlich noch später gefunden worden, hätte nicht ein kleiner Hund, der im Wohnwagen eingesperrt worden war, mit Bellen auf sich aufmerksam gemacht. Weil im Innern des Wohnwagens Temperaturen von bis zu 60 Grad geherrscht hätten, seien die Leichen bereits in einem fortgeschrittenen Zustand der Verwesung gewesen, teilten die örtlichen Ermittler mit.