Favorit Fälscher lieben das Fünfmarkstück
Frankfurt - 22.532 falsche Banknoten registrierte die Bundesbank letztes Jahr, das waren 38 Prozent weniger als 1998. Dagegen wurden 26.813 gefälschte Münzen eingezogen - ein Zuwachs von 34 Prozent.
Die Ursache für den Rückgang der gefälschten Banknoten sieht die Bundesbank in der Einführung der mit den neuen Sicherheitsmerkmalen Kinegram und Perlglanzstreifen ausgestatteten 50-, 100- und 200-Mark-Scheine seit August 1997. Obwohl es kaum noch ältere Noten ohne diese Sicherheitsmerkmale gibt, kommen immer wieder Fälschungen dieser Scheine in Umlauf.
Die Bundesbank befürchtet, dass in der Übergangszeit von der D-Mark auf den Euro verstärkt Falschgeld in Umlauf gebracht werden könnte. Auch die neuen Euro-Banknoten sollen jedoch mit wirksamen Echtheitsmerkmalen fälschungssicher gemacht werden.