"FAZ": Ex-Herausgeber Müller-Vogg klagt - DER SPIEGEL
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"FAZ" Ex-Herausgeber Müller-Vogg klagt

Der umstrittene Führungswechsel bei der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" kommt jetzt vors Arbeitsgericht. Der frühere Herausgeber Hugo Müller-Vogg reichte eine Kündigungsschutzklage ein.
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Frankfurt/Main - Berichte, nach denen er in seiner Klageschrift Gründe für seine Entlassung gefordert habe, wollte Müller-Vogg allerdings nicht bestätigen. "Dazu sage ich nichts." Nur so viel: Ihm seien seitens der "FAZ" einige Gründe genannt worden, in der Presse habe er tags darauf jedoch andere gelesen. "Und zwischen denen gab es erhebliche Diskrepanzen."

Der "FAZ"-Herausgeber Müller-Vogg war Ende Februar überraschend von seinen Aufgaben entbunden worden. Spekulationen, die "FAZ" habe sich wegen politischer Meinungsverschiedenheiten von Müller-Vogg getrennt, hatte Günther Nonnenmacher, der Sprecher des Herausgebergremiums, zurückgewiesen. Vielmehr hätten die anderen Herausgeber keine Grundlage mehr für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Müller-Vogg gesehen.

Müller-Vogg, 53, war als einer fünf Herausgeber für den "FAZ"-Regionalteil "Rhein-Main-Zeitung" und die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" zuständig. Müller-Vogg bestätigte, dass sein Vertrag mit der "FAZ" noch bis Ende 2006 laufe. Eine Woche nach seiner Entlassung hatte Dieter Eckart, 64, bis dahin Nachrichtenchef des Blattes, Müller-Voggs Aufgaben übernommen.