Vollkommen tiefenentspannt liegt Fabienne auf einer Wiese in Tempelhof, dem Messegelände der "Bread & Butter". Sie ist Designerin, kommt aus Holland und schaut sich in Berlin nach neuen Trends um, will Atmosphäre schnuppern, wie sie sagt. Mit ihrem eigenen Stil sei sie in den achtziger und neunziger Jahren hängengeblieben.
Mein Outfit soll…
…meine positive Stimmung unterstreichen. Die Leggins unter den Shorts hatte ich erst weggelassen, aber beim Blick in den grauen Himmel habe ich sie doch wieder angezogen. Das weiße Shirt ist ziemlich ungewöhnlich für mich. Normalerweise mixe ich noch mehr Farben miteinander.
Ich würde niemals…
…etwas tragen, das am Rücken einen weiten Ausschnitt hat oder vorne zu freizügig ist. Da sieht mein Oberkörper schnell noch breiter aus. Und ich würde niemals darauf verzichten, verschiedene Muster und Stile zu mixen.
Ich gehe nicht auf die Straße ohne…
…mein Telefon und meine Armbänder. Das große silberne ist handgemacht, ich trage es in einer Männergröße, weil ich so kräftige Armgelenke habe. Ich habe den Schmuck in Holland gekauft, für 525 Euro.
Wenn niemand hinguckt, trage ich...
…nichts.
Mein modisches Vorbild ist…
…Madonna, das Rebel-Girl. Sie ist extravagant und geht ihren Weg.