Fidel Castro Baseball und Volkslieder in Venezuela
Helmpflicht: Selbst Fidel Castro braucht einen Kopfschutz
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Trotz Niederlage gut gelaunt: Hugo Chavez (l.) im Gespräch mit Castro
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Und gleich wird gesungen: Castro zu Gast in Chavez' wöchentlicher Radioshow
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Strategiegespräch: Erklärt Castro hier das kubanische Siegrezept?
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Massimo Manager: Unter Castros Führung siegte das kubanische Baseballteam
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Sport frei! Ein paar Übungsschläge mit seinem Team ließ sich Fidel Castro nicht nehmen
Foto: REUTERSCaracas - In seiner wöchentlichen Radiosendung "Hello President" konnte Venezuelas Staatschef Hugo Chavez am Sonntag einen besonderen Gast begrüßen, den kubanischen Präsidenten Fidel Castro. Mehr als vier Stunden sendeten die beiden befreundeten Kommunisten vom Schlachtfeld Carabobo, wo der Unabhängigkeitskämpfer Simon Bolivar 1821 die spanischen Streitkräfte besiegt hatte. Die Radioshow, die diesmal den den Titel "Hello Presidents" trug, wurde in Cuba und Venezuela ausgestrahlt.
Am Samstag waren Castro und Chavez Gäste eines Baseballspiels in der Stadt Barquisimeto, in dem Kuba die Venezuelaner mit 17 zu 6 besiegte. Castro, der zwar einen Helm trug, aber nicht aktiv spielte, managte das kubanische Team. Der 28 Jahre jüngere Chavez unterstützte sein Land sogar als Feldspieler am ersten Laufmal.
Der 74-jährige Castro war außerdem mit Chavez durch den Westen Venezuelas gereist, und hatte das Geburtshaus seines Gastgebers und dessen Vater besucht. Die beiden Staatschefs versprachen armen Bauern kostenlose medizinische Versorgung und sagten einer weinenden Mutter zu, dass ihr Kind in Kuba operiert werden könne. Castros Besuch in Venezuela hat aber auch einen handfesten wirtschaftlichen Hintergrund. Die beiden Länder wollen einen Vertrag über Erdöllieferungen unterzeichnen.
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