Finnland: Russe stirbt bei Sauna-Weltmeisterschaft - DER SPIEGEL
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Sauna-WM: Tod bei 110 Grad

Foto: Mauri Ratilainen/ dpa

Finnland Russe stirbt bei Sauna-Weltmeisterschaft

Angeblich waren es sechs Minuten bei 110 Grad: Beim Finale der Sauna-WM im finnischen Heinola ist ein Teilnehmer gestorben, der zweite muss im Krankenhaus behandelt werden. Der Veranstalter beteuert, es seien alle Sicherheitsmaßnahmen eingehalten worden.
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Helsinki - Nach sechs Minuten brachen die Veranstalter den Sauna-Wettbewerb ab, als die Türen geöffnet wurden, seien die beiden Finalisten der Weltmeisterschaft zusammengebrochen, berichtet die finnische Nachrichtenagentur STT. Für den russischen Teilnehmer, den WM-Dritten des Vorjahres, kam ärztliche Hilfe zu spät, teilten die Organisatoren mit. Der zweite Teilnehmer, ein fünffacher Sauna-Weltmeister aus Finnland, musste im Krankenhaus in Lahti behandelt werden.

Ziel des Wettkampfs im Städtchen Heinola nördlich von Helsinki war es, so lange wie möglich in der 110 Grad heißen Sauna auszuharren. Wie der Organisator Ossi Arvela der seit 1999 stattfindenden Sauna-WM mitteilte, hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

"Alle Regeln wurden eingehalten", versichert Arvela auf der Web-Seite des Wettbewerbs . In der knappen Erklärung heißt es, es seien genügend Rettungskräfte am Austragungsort gewesen. Alle Teilnehmer mussten laut dem Veranstalter bei der Anmeldung ein ärztliches Attest vorlegen.

Ein Augenzeuge schilderte, die beiden Männer hätten schwere Verbrennungen erlitten, Arvela konnte das nicht bestätigen.

Bei der Weltmeisterschaft 2009 hatte der nun verletzte Finne drei Minuten und 46 Sekunden bei 110 Grad ausgehalten.

Der Organisator Arvela zeigte sich skeptisch, ob die WM ein weiteres Mal ausgetragen werden wird. In diesem Jahr hatten 135 Frauen und Männer aus 15 Ländern mitgemacht.

lis/afp/dpa

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