Fitnesswahn: Das "Sharon Stone"-Syndrom - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Fitnesswahn Das "Sharon Stone"-Syndrom

Ende September wurde Sharon Stone in die Klinik eingeliefert. Diagnose: Gehirnblutungen. Ein Phänomen, das die Ärztevereinigung künftig als "Stone-Syndrom" bezeichnen will.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Los Angeles - Sharon Stone könnte bald ins Medizinlexikon eingetragen werden. Die Ärztevereinigung von Nordkalifornien versteht unter dem "Stone-Syndrom" einen Schlaganfall, der bei Menschen über 40 durch übertriebenes Fitnesstraining ausgelöst wird. Allein in Amerika, so meinen viele Mediziner, sterben jährlich mehrere tausend Frauen, weil sie Probleme mit dem Älterwerden haben.

Ende September war die US-Schauspielerin wegen starker Kopfschmerzen in die Notaufnahme einer Klinik in San Francisco eingeliefert worden. Die Ärzte diagnostizierten eine Gehirnblutung, die durch einen operativen Eingriff zum Stillstand gebracht werden konnte. Kurz zuvor hatte Stone hart an ihrer körperlichen Fitness trainiert.