Flixbus-Fahrer soll Fahrgäste stehen gelassen haben - DER SPIEGEL
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Pause in Rheinland-Pfalz Flixbus-Fahrer lässt Fahrgäste stehen

Mehrere Flixbus-Fahrgäste saßen im pfälzischen Haßloch fest - ihr Bus fuhr nach einer Pause ohne sie weiter. Die Kunden seien einfach zu spät zum Bus zurückgekehrt, verteidigt sich das Unternehmen.
Flixbus in Berlin (Archivfoto)
Flixbus in Berlin (Archivfoto)

Flixbus in Berlin (Archivfoto)

Foto: STEFANIE LOOS / REUTERS
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Flixbus steht wenige Tage nach einer 14-stündigen Irrfahrt einiger Fahrgäste erneut in der Kritik. Mehrere Kunden wurden nach einer 30-minütigen Pause am Sonntag im pfälzischen Haßloch zurückgelassen. Ein Flixbus-Sprecher in Berlin sprach von zwei Fahrgästen, die Polizei in Haßloch von fünf Betroffenen.

Bei der Rast in Haßloch habe der Fahrer am Sonntag die Pausenzeiten genau eingehalten, sagte Flixbus-Sprecher Gregor Hintz. "Die Fahrtzeiten sind digital einsehbar. Fahrgäste, die nach einer Pause zu spät kommen und dann stehen bleiben, gibt es leider immer wieder einmal." Fahrpläne müssten eingehalten werden.

Bei der Polizei in Haßloch hatte sich eine Frau über den Notruf gemeldet und berichtet, dass sie und vier weitere Passagiere vergessen worden seien. Ihr Gepäck habe sich noch im Bus befunden, sagte ein Polizeisprecher.

Zunächst hatte die "Rheinische Post" berichtet, eine dunkelhäutige Mutter mit ihrem Kind sei nach der Pause nicht mehr mitgenommen worden. Der Fahrer habe sich rassistisch über die Frau geäußert, hieß es unter Berufung auf andere Fahrgäste . Zur Hautfarbe der Frau konnten sich weder Unternehmen noch Polizei äußern.

Erst kürzlich war Flixbus in die Kritik geraten. Ein Fahrer war in Nordrhein-Westfalen mit dem falschen Bus Richtung Berlin aufgebrochen. Bei Hannover kehrte der Bus um, weil das Fahrzeug für eine andere Fahrt vorgesehen war; die Fahrgäste stiegen später in einen anderen Bus und kamen mit mehr als sechs Stunden Verspätung am Sonntagabend in Berlin an.

ulz/dpa

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