Flüchtlingskatastrophe 25 Afrikaner vor spanischer Küste gerettet
Madrid - Das Containerschiff hat die Menschen in den Hafen nach Malaga gebracht, drei der Schiffsflüchtlinge würden medizinisch behandelt, teilten die Behörden mit. Derzeit würden Berichte geprüft, wonach sich an Bord des Schlauchboots ursprünglich doppelt so viele Personen befanden.
Die Überlebenden hätten angegeben, die Leichen von 25 Mitreisenden ins Wasser geworfen zu haben, nachdem das Boot zu sinken drohte.
In den vergangenen Monaten sind Dutzende Afrikaner bei dem Versuch gestorben, über den Seeweg - oftmals in überfüllten und desolaten Booten - nach Spanien zu gelangen. Sie erhoffen sich Arbeit und ein besseres Leben in Europa.
Nachdem Zehntausende in den vergangenen Jahren die Küste erreichten, hat die spanische Regierung einen härteren Kurs gegen illegal Eingewanderte eingeschlagen. So patrouilliert die spanische Marine mit Soldaten weiterer europäischer Länder gemeinsam an den Küsten und hat afrikanische Länder vermehrt dazu verpflichtet, ihre Bürger von der Reise abzuhalten.
jjc/Reuters