Flughafen Leipzig/Halle: Antonow A12 ausgebrannt - DER SPIEGEL
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Flughafen Leipzig/Halle Frachtmaschine mit lebenden Küken ausgebrannt

Aus noch ungeklärter Ursache ist ein Frachtflugzeug auf dem Flughafen Leipzig/Halle in der Nacht in Brand geraten. Während der Löscharbeiten musste der Airport gesperrt werden. Menschen wurden bei dem Feuer nicht verletzt.
Feuerwehrleute am Wrack: Mittelteil komplett ausgebrannt
Feuerwehrleute am Wrack: Mittelteil komplett ausgebrannt

Feuerwehrleute am Wrack: Mittelteil komplett ausgebrannt

Foto: Hendrik Schmidt/ ZB
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Leipzig - Auf dem Flughafen Leipzig/Halle ist in der Nacht eine Frachtmaschine in Brand geraten und weitgehend ausgebrannt. Während der Löscharbeiten musste der Flughafen für etwa eine Stunde gesperrt werden, wie ein Sprecher mitteilte. Seit 3 Uhr laufe der Betrieb wieder planmäßig. Für den Passagierverkehr, der am Morgen wieder anlief, gab es demnach keine Einschränkungen.

Das Feuer war kurz nach 2 Uhr in einer Antonow A12 ausgebrochen. Das Flugzeug war zu diesem Zeitpunkt bereits seit einer Stunde auf einem Standplatz. Die siebenköpfige Crew befand sich nach Angaben des Flughafensprechers noch in der Maschine, konnte sich jedoch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Durch das Feuer sei der Mittelteil des Propellerflugzeugs komplett ausgebrannt.

Die Feuerwehr war mit 60 Leuten und 15 Großfahrzeugen im Einsatz. Nach etwa einer Stunde war das Feuer gelöscht. Die Antonow hatte lebende Küken an Bord. Ob einige der Tiere gerettet werden konnten, ist bisher unklar.

Betrieben wird die Unglücksmaschine nach Angaben des Flughafensprechers von einem ukrainischen Unternehmen. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) reisten zum Flughafen, um die Brandursache zu ermitteln.

rls/dpa