Flughafen verwechselt: Southwest Airlines suspendiert Piloten - DER SPIEGEL
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Landung auf falschem Airport Airline suspendiert Irrflug-Piloten

Der Irrflug einer Maschine von Southwest Airlines hat Folgen. Die Fluglinie hat die beiden Piloten suspendiert, bis geklärt ist, wieso die Boeing 737 fälschlicherweise auf einem Provinzflughafen landete.
Maschine der Southwest Airlines: Piloten suspendiert
Maschine der Southwest Airlines: Piloten suspendiert

Maschine der Southwest Airlines: Piloten suspendiert

Foto: AP/Springfield News-Leader
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Hamburg - Nach dem Irrflug einer US-Passagiermaschine hat Southwest Airlines die beiden Piloten vorläufig aus dem Verkehr gezogen. Die Suspendierung gelte bis zum Abschluss der Untersuchung des Zwischenfalls, teilte die Fluglinie am Montag mit.

Die aus Chicago kommende Boeing 737-700 war am Sonntagabend auf dem Flughafen von Taney County gelandet - das eigentlich Ziel lag aber rund elf Kilometer entfernt in Branson.

Der Provinzflughafen von Taney County ist für größere Passagierjets nicht geeignet, die Start- und Landebahn ist mit etwa 1170 Metern nur etwas mehr als halb so lang wie die von Branson. Laut CNN gibt es keinen Kontrollturm auf dem Graham Clark Downtown Airport . Die Boeing 737-700 sei nach einem Bremsmanöver rund 150 Meter vor Ende der Landebahn zum Stehen gekommen, berichtete der Nachrichtensender CNN . Laut Southwest Airlines wurde niemand verletzt.

Der Pilot war offenbar zunächst davon überzeugt, am richtigen Zielort angekommen zu sein. "Willkommen in Branson", verkündete er einem Fluggast zufolge über das Mikrofon. Einige Minuten später teilte er dann mit, auf dem falschen Flughafen gelandet zu sein.

Zwei Stunden seien verstrichen, bis die Passagiere endlich aussteigen konnten, erzählte der Fluggast CNN. Die Gangway habe erst aus Branson herangekarrt werden müssen. Anschließend seien die Passagiere mit dem Bus an ihren Bestimmungsort gebracht worden.

Laut Southwest Airlines konnte die Boeing den Flughafen am Montagnachmittag wieder verlassen. Warum die beiden Piloten den falschen Flughafen ansteuerten, ist unklar. Der Flugkapitän arbeite seit mehr als 14 Jahren für Southwest.

hut/AFP