Flugzeugabsturz im Sauerland Letzte Zweifel an Tod der Learjet-Piloten ausgeräumt
Unglücksort im Sauerland: Tod der Piloten offiziell bestätigt
Foto: Frm/ dpaArnsberg - Gut eine Woche nach dem Flugzeugabsturz bei einem Luftwaffenmanöver über dem Sauerland ist der Tod der beiden Piloten nun offiziell bestätigt. Die rechtsmedizinischen Untersuchungen hätten ergeben, "dass zum Unfallzeitpunkt beide bekannten Piloten an Bord des Learjets gewesen sind", teilte die Staatsanwaltschaft Arnsberg mit.
Die Behörden waren bereits unmittelbar nach dem Unglück davon ausgegangen, dass die beiden Männer an Bord der Zivilmaschine bei dem Absturz am Montag vergangener Woche ums Leben gekommen waren. An der Absturzstelle nahe des sauerländischen Orts Olsberg-Elpe waren Leichenteile gefunden worden.
"Wir haben an der Unglücksstelle die DNA beider Piloten gefunden", sagte der ermittelnde Staatsanwalt. Es stehe auch fest, dass es keine weiteren Opfer gegeben habe. Die Rechtsmediziner hätten eine Vielzahl von Leichenteilen untersucht und nur die Spuren der 43 und 50 Jahre alten Männer gefunden.
Der Learjet der Gesellschaft für Flugzieldarstellung (GFD) war bei einer Abfang-Übung mit einem "Eurofighter" der Luftwaffe zusammengestoßen. Mit der Klärung der genauen Unglücksursache ist die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) befasst. Ersten Ermittlungen zufolge flog der Learjet eine Linkskurve zu eng. Dabei krachte er von unten in einen "Eurofighter".