Fluthilfe: Stoiber stellt Finanzierung infrage - DER SPIEGEL
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Fluthilfe Stoiber stellt Finanzierung infrage

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Berlin - CSU-Chef Edmund Stoiber hat die Finanzierung der von der Bundesregierung versprochenen Millionen-Hilfen für die Flutopfer in Südasien hinterfragt. "Wir alle sind außerordentlich betroffen von dieser Katastrophe biblischen Ausmaßes", sagte Stoiber dem Fernsehsender RTL am Donnerstagabend. "Aber es ist immer eine Frage, wie wir diesen Betrag von 500 Millionen Euro an Hilfen schultern können", fügte er hinzu. Bei einem Haushalt mit 43 Milliarden Euro Schulden "ist das sicher eine berechtigte Frage, wenn der Kanzler nicht sagt, woher er das Geld nehmen will", sagte Stoiber. "Ich möchte gerne wissen, wie wir das finanzieren." Solange er das nicht wisse, wolle er den Betrag aber nicht streitig machen.

Außenminister Joschka Fischer zeigte sich unterdessen von der Spendenbereitschaft der Deutschen nach dem Tsunami in Südasien überwältigt. "Ich bin sehr, sehr froh, dass so viele Menschen gespendet haben", sagte er am Donnerstagabend in der ARD. Mit Blick auf die mehr als 250 Millionen Euro an privaten Spenden, die bislang zusammengekommen sind, betonte Fischer, dies zeige, dass es ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl gebe.

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