Flutopfer: 548 Deutsche werden noch vermisst - DER SPIEGEL
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Flutopfer 548 Deutsche werden noch vermisst

Die Zahl der nach der Flutwelle in Asien vermissten Deutschen hat sich seit Wochen kaum geändert: Noch immer fehlt jede Spur von 548 Bundesbürgern. Bislang konnten lediglich 60 deutsche Todesopfer identifiziert werden.
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Berlin - Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes gab heute in Berlin die neusten Zahlen bekannt. Nach ihren Worten ist die Identifizierung der Toten schwierig und gehe nur sehr langsam voran. Momentan sei auch nicht abzusehen, wann dieser Prozess beendet sein werde.

Unterdessen muss die schwedische Polizei die Namen der noch mehr als 500 vermissten Personen veröffentlichen. Das Oberste Verwaltungsgericht hatte das gestern verfügt und damit einer Klage der Nachrichtenagentur TT stattgegeben. Diese hatte verlangt, dass die Namen und andere Informationen auf der Liste bekannt gemacht werden. 52 Todesfälle wurden bestätigt, 523 weitere werden vermisst. Die Polizei hatte die Offenlegung der Liste bislang unter Hinweis der Privatsphäre der Betroffenen abgelehnt.

Das Gericht urteilt aber: "Die Information, dass eine bestimmte Person über Weihnachten an einem bei Schweden beliebten Urlaubsort war und dann Opfer einer Naturkatastrophe wurde, greift nicht in die Privatsphäre ein." Die Liste, auf der sich neben Namen auch das Alter, die Adressen und Nummern der mutmaßlichen Flutopfer befinden, sollte heute öffentlich gemacht werden.

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