Flutopfer Wütende Überlebende nahmen Geiseln
Auf den indischen Nikobar-Inseln hat eine Gruppe wütender Überlebender der Flutkatastrophe einen Polizeichef und einen Beamten als Geiseln genommen. Sie hatten die beiden beim Essen im Dschungel entdeckt.
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Neu Delhi - Mit der Geiselnahme wollten die Inder gegen unzureichende Hilfsmaßnahmen protestieren, berichtete die Zeitung "Hindustan Times". Die Überlebenden hätten auf den Nikobar-Inseln vier Tage lang ohne Lebensmittel ausgeharrt, bevor sie sich durch den Dschungel zu einem Stützpunkt in der Campbell-Bucht schlugen. Dort seien sie auf den Beamten und den Polizisten beim Essen gestoßen.
Als die beiden Männer versprachen, für Nahrungsmittel zu sorgen, seien sie wieder freigelassen worden. Nach Angaben von Hilfsorganisationen warten noch immer einige Inselbewohner der Region auf Hilfe.