Formel-1-Manager Weber: Der deutsche Richard Gere - DER SPIEGEL
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Formel-1-Manager Weber Der deutsche Richard Gere

Willi Weber wandelt auf den Spuren von Hollywood-Star Richard Gere. Der Manager der Schumacher-Brüder ist zum Buddhismus übergetreten.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Die Idee hatte Willi Webers Ehefrau. Frei nach dem Motto "Wo ein Willi ist, da ist auch ein Weg" überredete sie den Formel-1-Manager, zum Buddhismus überzutreten. Gegenüber der Zeitschrift "Men's Health Best Life" sagte der 59-Jährige: "Durch den Einfluss meiner Frau habe ich eine neue Ebene hinzugewonnen, eine spirituelle."

Heute könne er sagen: "Okay, hat nicht sollen sein, aber wer weiß, wofür es gut ist." Wer allerdings glaube, er sei nun zum Müslimann geworden, der täusche sich. Auch künftig will Weber kein asketisches Buddhisten-Leben führen. Er werde keine Mönchsgewänder tragen, sondern weiterhin Brioni-Anzüge. Und für das Meditieren habe er ohnehin keine Zeit. Nach buddhistischen Prinzipien zu leben hindere ihn nicht daran, auch nach weltlichen Dingen zu streben - "aber kräftig". So kassiert der Manager der Schumi-Brüder 20 Prozent ihrer Einnahmen.

Trotzdem sei er durch den Rat seiner Frau ein besserer Mensch geworden. "Ich bin eben ein anderer geworden - na, und dabei trotzdem der Willi geblieben."