Fotogalerie Feldbusch im Kurven-Club
Hamburg - Die 36-Jährige, die seit der Geburt ihres Sohnes acht Kilo mehr auf die Waage bringt, sagte der "Bild"-Zeitung: "Ich bin jetzt ein Dickmops und bekenne mich dazu". Nach der Stillzeit werde sie intensiver Sport machen und "mal gucken, was von den acht Kilos wieder runtergeht".
Es seien nicht die zusätzlichen Pfunde, die sie nervten, sondern viel eher die ständigen Diät-Ratschläge von anderen Frauen aus der Medienbranche. "Dieser Schlankheitswahn ist schon schlimm", sagte sie. "Als könnte man in unserer Gesellschaft nur erfolgreich sein, wenn man dünn ist wie ein Strich."
Mit ihrem Bekenntnis zu den Rundungen ist Feldbusch in bester Gesellschaft. Selbst Hollywoodstars wie Kate Winslet wollen sich den ewigen Diäten nicht länger unterziehen. Nach der Geburt ihres Kindes habe sie "reichlich" zugenommen, erklärte der "Titanic"-Star kürzlich gegenüber der "Für Sie". "Aber das bedeutet nicht, dass ich deshalb nicht aus dem Haus gehen würde."
Eine Hommage an rundliche Frauen hatte die französische Modezeitschrift "Elle" im Winter veröffentlicht. Das Blatt kürte Carré Otis, Catherine Zeta-Jones und Jennifer Lopez zu den neuen Frauenvorbildern. Schlanksein sei unmodisch, gefragt sei die "rundliche, gitarrenförmige Figur", hieß es in dem Beitrag.
Frauenbilder: Ein Hoch auf weibliche Rundungen
Unter der Überschrift "Weibliche Rundungen sind sexy - Behalten wir unsere Kilos!" hatte das Magazin die "Diktatur der Dünnheit" verabschiedet. Es sei an der Zeit, "die Rückkehr der Kurven zu feiern in einer Welt, die zu hart, zu eckig, zu sprunghaft ist".