Fotogalerie: Skurriles aus 2002 - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Fotogalerie Skurriles aus 2002

Fliegende Kühe, Rivaldo mit einem guten Dutzend Japanerinnen im Bad, Männer, die sich für die Frauenbeauftragte ausziehen, jede Menge Rekordjäger der unheimlichen Art und einer, der dem US-Präsidenten die Gefolgschaft verweigert. SPIEGEL ONLINE beobachtete 2002 auch, was neben den Großereignissen noch so passierte.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Nackte Menschen sind nicht immer gern gesehen. Besonders dann nicht, wenn mit ihnen für ein Produkt geworben wird, wie es jüngst die "Bild"-Zeitung in einer provokanten Serie tat: dürftigst bekleidete Frauen, die mit schlüpfrigen Sprüchen "Neue Geschichten aus dem Bettkästchen" anpriesen und so zum Kauf des Blattes animieren sollten. Der Proteststurm ließ nicht lang auf sich warten: Mancherorts wurden Spruchbänder über die Reklametafeln geklebt: sexistisch und gewaltverherrlichend, lautete der Vorwurf. In einigen Städten Baden-Württembergs wurden die Plakate sogar abgehängt. Im kühlen Norden, in der Hansestadt Bremen, starteten empörte Männer am Dienstag eine Aktion der besonderen Art: Sie ließen Schlips und Kragen fallen - und auch die Hosen. Bei den Flitzern im Büro handelt es sich dabei nicht um irgendwelche dahergelaufenen Nackedeis. Die Herren sind Mitarbeiter der Frauenbeauftragten Karin Röpke - und drücken so ihre Solidarität mit ihrer Chefin aus.

Nackte Menschen sind nicht immer gern gesehen. Besonders dann nicht, wenn mit ihnen für ein Produkt geworben wird, wie es jüngst die "Bild"-Zeitung in einer provokanten Serie tat: dürftigst bekleidete Frauen, die mit schlüpfrigen Sprüchen "Neue Geschichten aus dem Bettkästchen" anpriesen und so zum Kauf des Blattes animieren sollten. Der Proteststurm ließ nicht lang auf sich warten: Mancherorts wurden Spruchbänder über die Reklametafeln geklebt: sexistisch und gewaltverherrlichend, lautete der Vorwurf. In einigen Städten Baden-Württembergs wurden die Plakate sogar abgehängt. Im kühlen Norden, in der Hansestadt Bremen, starteten empörte Männer am Dienstag eine Aktion der besonderen Art: Sie ließen Schlips und Kragen fallen - und auch die Hosen. Bei den Flitzern im Büro handelt es sich dabei nicht um irgendwelche dahergelaufenen Nackedeis. Die Herren sind Mitarbeiter der Frauenbeauftragten Karin Röpke - und drücken so ihre Solidarität mit ihrer Chefin aus.

Foto: DPA
Seit über einer Woche steht die "Hanjin Pennsylvania" auf dem Indischen Ozean in Flammen. Auf dem Schiff der Hamburger Reederei F. Laeisz explodieren immer wieder mit Feuerwerkskörper beladene Container. Von den rund 4300 Behältern sind vermutlich inzwischen rund 1300 verbrannt. Die Ursache des Brandes ist noch unklar.

Seit über einer Woche steht die "Hanjin Pennsylvania" auf dem Indischen Ozean in Flammen. Auf dem Schiff der Hamburger Reederei F. Laeisz explodieren immer wieder mit Feuerwerkskörper beladene Container. Von den rund 4300 Behältern sind vermutlich inzwischen rund 1300 verbrannt. Die Ursache des Brandes ist noch unklar.

Foto: DPA
Balljungen beim Baseball haben eine wichtige Aufgabe: Sie müssen dem Schiedsrichter neue Bälle bringen, herumliegende Schläger der Spieler einsammeln und die Mannschaft anfeuern. Darren Baker, 3, ist so ein Balljunge, und die Giants-Spieler lieben den Winzling, weil er immer so eifrig bei der Sache ist. Doch im fünften Spiel der diesjährigen World Series zwischen den San Francisco Giants und Anaheim Angels war der Knirps etwas voreilig. Nachdem Giants-Outfielder Kenny Lofton einen Triple ins Außenfeld geschlagen hatte, spazierte das Bürschchen los, um Loftons Schläger aufzusammeln. Doch der kleine Mann hatte übersehen, dass die Aktion mit dem Schlag von Lofton noch nicht beendet war, denn die Giants-Spieler J.T. Snow und David Bell wetzten von ihren Bases los, um für die Giants zu punkten. Darren Baker geriet zwischen die Fronten. Doch Snow reagierte blitzschnell und packte den Kleinen, so dass er vom heranrauschenden Bell nicht über den Haufen gerannt wurde.

Balljungen beim Baseball haben eine wichtige Aufgabe: Sie müssen dem Schiedsrichter neue Bälle bringen, herumliegende Schläger der Spieler einsammeln und die Mannschaft anfeuern. Darren Baker, 3, ist so ein Balljunge, und die Giants-Spieler lieben den Winzling, weil er immer so eifrig bei der Sache ist. Doch im fünften Spiel der diesjährigen World Series zwischen den San Francisco Giants und Anaheim Angels war der Knirps etwas voreilig. Nachdem Giants-Outfielder Kenny Lofton einen Triple ins Außenfeld geschlagen hatte, spazierte das Bürschchen los, um Loftons Schläger aufzusammeln. Doch der kleine Mann hatte übersehen, dass die Aktion mit dem Schlag von Lofton noch nicht beendet war, denn die Giants-Spieler J.T. Snow und David Bell wetzten von ihren Bases los, um für die Giants zu punkten. Darren Baker geriet zwischen die Fronten. Doch Snow reagierte blitzschnell und packte den Kleinen, so dass er vom heranrauschenden Bell nicht über den Haufen gerannt wurde.

Foto: REUTERS
Ganesh Bhagat Chourasia hat seinen Bart nicht nur zur Zier, er nutzt ihn auch zum Lastenheben. Zehn Ziegelsteine mit 35 Kilogramm Gesamtgewicht hat sich der Ladenbesitzer aus Kalkutta ans Kinn geknotet. Ganesh trainiert derzeit für einen Eintrag im Guinness-Buch. Dafür muss er aber noch etwas zulegen: Der Weltrekord im "Bartheben" liegt bei 50 Kilogramm.

Ganesh Bhagat Chourasia hat seinen Bart nicht nur zur Zier, er nutzt ihn auch zum Lastenheben. Zehn Ziegelsteine mit 35 Kilogramm Gesamtgewicht hat sich der Ladenbesitzer aus Kalkutta ans Kinn geknotet. Ganesh trainiert derzeit für einen Eintrag im Guinness-Buch. Dafür muss er aber noch etwas zulegen: Der Weltrekord im "Bartheben" liegt bei 50 Kilogramm.

Foto: AFP
US-Präsident George W. Bush versucht auf dem Rasen des Weißen Hauses auf seinen Hund Spot Einfluss zu nehmen: Doch ausgerechnet der treueste Gefährte des mächtigsten Mannes der Welt verweigert ihm die Gefolgschaft, marschiert nicht mit, nicht in den nahen Osten, den wilden Westen, den hohen Norden - egal wohin. Allüren wie die des deutschen Kanzlers und der französischen Präsidenten, mag Bush denken. Doch Spot ließe sich mit Wurst bestechen, das wird für Schröder und Chirac jedoch nicht reichen.

US-Präsident George W. Bush versucht auf dem Rasen des Weißen Hauses auf seinen Hund Spot Einfluss zu nehmen: Doch ausgerechnet der treueste Gefährte des mächtigsten Mannes der Welt verweigert ihm die Gefolgschaft, marschiert nicht mit, nicht in den nahen Osten, den wilden Westen, den hohen Norden - egal wohin. Allüren wie die des deutschen Kanzlers und der französischen Präsidenten, mag Bush denken. Doch Spot ließe sich mit Wurst bestechen, das wird für Schröder und Chirac jedoch nicht reichen.

Foto: AP
Bei den Sauna-Weltmeisterschaften im finnischen Heinola holte Leo Pusa (r.) den Titel. Zweiter bei der Schwitzveranstaltung wurde Markku Mustonen (l.). Bei 100 bis 110 Grad Celsius und Wasseraufgüssen hielt es Pusa 12 Minuten und 10 Sekunden im Dampfraum aus.

Bei den Sauna-Weltmeisterschaften im finnischen Heinola holte Leo Pusa (r.) den Titel. Zweiter bei der Schwitzveranstaltung wurde Markku Mustonen (l.). Bei 100 bis 110 Grad Celsius und Wasseraufgüssen hielt es Pusa 12 Minuten und 10 Sekunden im Dampfraum aus.

Foto: AFP
Wer in Taiwans Marine einrücken will, muss ein harter Kerl sein - und darf, wie diese jungen Kadetten in Tsaoying, auch nicht Schubkarrefahren im Schlamm scheuen. Allerdings schaffen nicht einmal die Hälfte der Anwärter die Fitnesstests, die nach neun Wochen Training anstehen.

Wer in Taiwans Marine einrücken will, muss ein harter Kerl sein - und darf, wie diese jungen Kadetten in Tsaoying, auch nicht Schubkarrefahren im Schlamm scheuen. Allerdings schaffen nicht einmal die Hälfte der Anwärter die Fitnesstests, die nach neun Wochen Training anstehen.

Foto: AFP
Brasiliens WM-Star Rivaldo schien die Begeisterung seiner weiblichen japanischen Fans zu genießen. Der Torjäger und seine Mitspieler nutzten die Zeit bis zum Halbfinale gegen die Türkei für ein Bad im Pool ihres Hotels in Saitama - und hatten offenbar auch nichts gegen ein wenig Körperkontakt.

Brasiliens WM-Star Rivaldo schien die Begeisterung seiner weiblichen japanischen Fans zu genießen. Der Torjäger und seine Mitspieler nutzten die Zeit bis zum Halbfinale gegen die Türkei für ein Bad im Pool ihres Hotels in Saitama - und hatten offenbar auch nichts gegen ein wenig Körperkontakt.

Foto: AFP
Katzen, die spät unterwegs sind, fängt der Platzwart. So geschehen in Chicago während der Baseball-Partie Chicago White Sox gegen die Texas Rangers. Im achten Inning stürmte dieser notorischer Mäusefänger das Spielfeld, wohl in der Hoffnung, im satten Grün des Comiskey Parks ein kleines Abendmahl zu entdecken. Leider wurde der Feldjäger bald selbst eingefangen und musste sich kampflos dem Platzarbeiter Artie Smith ergeben. Und dies, obwohl die gute Katze in den Farben der White Sox auf die Pirsch ging: schwarzes Trikot mit weißen Socken.

Katzen, die spät unterwegs sind, fängt der Platzwart. So geschehen in Chicago während der Baseball-Partie Chicago White Sox gegen die Texas Rangers. Im achten Inning stürmte dieser notorischer Mäusefänger das Spielfeld, wohl in der Hoffnung, im satten Grün des Comiskey Parks ein kleines Abendmahl zu entdecken. Leider wurde der Feldjäger bald selbst eingefangen und musste sich kampflos dem Platzarbeiter Artie Smith ergeben. Und dies, obwohl die gute Katze in den Farben der White Sox auf die Pirsch ging: schwarzes Trikot mit weißen Socken.

Foto: REUTERS
Als einer der wenigen Menschen, die ihre Haut und Gliedmaßen ins Unermessliche dehnen können, hat es der Brite Garry "Stretch" Turner bereits mehrfach ins "Guinness-Buch der Rekorde" geschafft. Zweifelhafte, aber durchaus lukrative Ehre, denn die voyeuristische Lust am Ergötzen an Anomalien der menschlichen Natur steht derzeit wieder hoch im Kurs. Wie im Prä-TV-Zeitalter kehren die Schaulustigen zurück in die gute alte "Freakshow", wo Exponate wie Garry Turner, aber auch Leute, die Neonröhren verzehren oder sich Nägel in die Nase schlagen, ihre "Kunst" zum Gaffen feilbieten. Inzwischen muss man diese schaurig-schönen Veranstaltungen allerdings nicht mehr in den dunklen Ecken der örtlichen Kirmes suchen, sondern findet sie zum großen Event stilisiert zum Beispiel im österreichischen Korneuburg, wo derzeit die Show "Modern Primitives - The World of Freaks - Rituals" gastiert.

Als einer der wenigen Menschen, die ihre Haut und Gliedmaßen ins Unermessliche dehnen können, hat es der Brite Garry "Stretch" Turner bereits mehrfach ins "Guinness-Buch der Rekorde" geschafft. Zweifelhafte, aber durchaus lukrative Ehre, denn die voyeuristische Lust am Ergötzen an Anomalien der menschlichen Natur steht derzeit wieder hoch im Kurs. Wie im Prä-TV-Zeitalter kehren die Schaulustigen zurück in die gute alte "Freakshow", wo Exponate wie Garry Turner, aber auch Leute, die Neonröhren verzehren oder sich Nägel in die Nase schlagen, ihre "Kunst" zum Gaffen feilbieten. Inzwischen muss man diese schaurig-schönen Veranstaltungen allerdings nicht mehr in den dunklen Ecken der örtlichen Kirmes suchen, sondern findet sie zum großen Event stilisiert zum Beispiel im österreichischen Korneuburg, wo derzeit die Show "Modern Primitives - The World of Freaks - Rituals" gastiert.

Foto: DPA
Mehr als zwei Millionen gläubiger Muslime hatten sich in den vergangenen drei Tagen in Bangladesch zum gemeinsamen Gebet versammelt. Am Montag traten die Pilger die Heimreise an - einige Tausende davon per Zug.

Mehr als zwei Millionen gläubiger Muslime hatten sich in den vergangenen drei Tagen in Bangladesch zum gemeinsamen Gebet versammelt. Am Montag traten die Pilger die Heimreise an - einige Tausende davon per Zug.

Foto: AP
Drei Jahre leidet die Region Madhya Pradesch in Zentralindien schon unter einer strengen Dürre. Um dem abzuhelfen unterwarf sich Jagdish Dholia einer besonders anspruchsvollen Glaubensprüfung. Neun Tage lang ließ sich der gläubige Hindu bis zum Hals in die trockene Erde eingraben um sich auf das Gebet zu konzentrieren und dem Regengott seine Ergebenheit zu demonstrieren.

Drei Jahre leidet die Region Madhya Pradesch in Zentralindien schon unter einer strengen Dürre. Um dem abzuhelfen unterwarf sich Jagdish Dholia einer besonders anspruchsvollen Glaubensprüfung. Neun Tage lang ließ sich der gläubige Hindu bis zum Hals in die trockene Erde eingraben um sich auf das Gebet zu konzentrieren und dem Regengott seine Ergebenheit zu demonstrieren.

Foto: REUTERS
Blankes Entsetzen in den Augen, die Mundwinkel vor Abscheu bis zum Hemdkragen heruntergezogen, die Hände in Abwehrhaltung. Man könnte meinen, der französische Staatspräsdident Jacques Chirac wehre heranfliegende faule Tomaten ab - aber es sind nur die Fragen der Journalisten nach einem Mittagessen mit seinem ägyptischen Amtskollegen Husni Mubarak.

Blankes Entsetzen in den Augen, die Mundwinkel vor Abscheu bis zum Hemdkragen heruntergezogen, die Hände in Abwehrhaltung. Man könnte meinen, der französische Staatspräsdident Jacques Chirac wehre heranfliegende faule Tomaten ab - aber es sind nur die Fragen der Journalisten nach einem Mittagessen mit seinem ägyptischen Amtskollegen Husni Mubarak.

Foto: AP
Ballspiel unterm Panzerrohr: Zwei indonesische Kinder vergnügen sich vor einer Reihe gepanzerter Fahrzeuge in der indonesischen Hauptstadt Jakarta während eines Stabswechsels. Der neue General, Lieutenant Bibit Waluyo, kündigte an, im August Elite-Einheiten zu einem Manöver in die Molukken-Provinz zu schicken. Dort kommt es immer wieder zu Unruhen zwischen Christen und Muslimen.

Ballspiel unterm Panzerrohr: Zwei indonesische Kinder vergnügen sich vor einer Reihe gepanzerter Fahrzeuge in der indonesischen Hauptstadt Jakarta während eines Stabswechsels. Der neue General, Lieutenant Bibit Waluyo, kündigte an, im August Elite-Einheiten zu einem Manöver in die Molukken-Provinz zu schicken. Dort kommt es immer wieder zu Unruhen zwischen Christen und Muslimen.

Foto: AFP
Kirschzweige, die aus Wänden sprießen, Turmspitzen aus Muranglas. Wer je in Barcelona war, ist ihm verfallen: Antoni Gaudí, der Säulenheilige der spanischen Architektur. In der grandiosen Kirche Sagrada Familia, in der eine steinerne Zypresse mit Tauben im Geäst wächst, liegt er begraben. 1882 wurde der Grundstein der Kathedrale gelegt - vollendet wurde sie nie. Zum 150. Geburtstag des Baumeister-Genies strahlt Sagrada Familia im Glanz von Feuerwerkskörpern und Lichterspielen.

Kirschzweige, die aus Wänden sprießen, Turmspitzen aus Muranglas. Wer je in Barcelona war, ist ihm verfallen: Antoni Gaudí, der Säulenheilige der spanischen Architektur. In der grandiosen Kirche Sagrada Familia, in der eine steinerne Zypresse mit Tauben im Geäst wächst, liegt er begraben. 1882 wurde der Grundstein der Kathedrale gelegt - vollendet wurde sie nie. Zum 150. Geburtstag des Baumeister-Genies strahlt Sagrada Familia im Glanz von Feuerwerkskörpern und Lichterspielen.

Foto: REUTERS
Für das, was aussieht wie der Fleisch gewordene Alptraum eines Uniformierten oder ein Super-Spezial-Schrumpfungstrick aus den Hollywood-Studios, gibt es eine zugegebenermaßen recht banale Erklärung. Der Streifenpolizist passiert in Hongkong eine Anzeigentafel mit dem überdimensional großen Hundekopf. Was mit dem eindrucksvollen Motiv beworben wird, ist leider nicht bekannt.

Für das, was aussieht wie der Fleisch gewordene Alptraum eines Uniformierten oder ein Super-Spezial-Schrumpfungstrick aus den Hollywood-Studios, gibt es eine zugegebenermaßen recht banale Erklärung. Der Streifenpolizist passiert in Hongkong eine Anzeigentafel mit dem überdimensional großen Hundekopf. Was mit dem eindrucksvollen Motiv beworben wird, ist leider nicht bekannt.

Foto: AP
Freie Sicht auf eine nackte Blondine - mit Geheimnissen im Spind von Arbeitern beschäftigt sich diese Installation von Lenka Klodovna. Sie ist Teil der Ausstellung im tschechischen Brno, die die für den "Jindrich-Chalupecky-Preis" nominierte Werke zeigt. Am Ende eines Jahres werden junge Künstler von Präsident Vaclav Havel mit diesem Titel ausgezeichnet.

Freie Sicht auf eine nackte Blondine - mit Geheimnissen im Spind von Arbeitern beschäftigt sich diese Installation von Lenka Klodovna. Sie ist Teil der Ausstellung im tschechischen Brno, die die für den "Jindrich-Chalupecky-Preis" nominierte Werke zeigt. Am Ende eines Jahres werden junge Künstler von Präsident Vaclav Havel mit diesem Titel ausgezeichnet.

Foto: AP
Schwein gehabt hat diese Kuh im Schweizerischen Schlans. Sie wurde mit dem Hubschrauber aus dem teilweise zerstörten Bergdorf geflogen. Eine Schlammlawine war am Wochenende über Schlans niedergegangen.

Schwein gehabt hat diese Kuh im Schweizerischen Schlans. Sie wurde mit dem Hubschrauber aus dem teilweise zerstörten Bergdorf geflogen. Eine Schlammlawine war am Wochenende über Schlans niedergegangen.

Foto: AP
Wenigesser oder Vegetarier werden an diesem Sandwich keine Freude haben, das im Restaurant "El Cuadrilátero" ("Der Wrestling-Ring") in Mexico-City serviert wird. Das Rezept liest sich wie die Bestellliste eines Fleischgroßhändlers: Steaks, Schinken, Speck, Hühnerfleisch, Wurst und Würstchen. Und natürlich finden sich auch ein paar Gürkchen auf dem Sandwich vom Typ "U-Boot", wie der Erfinder, der mexikanische Wrestler "Superastro", das Brötchen nennt. Der Happen ist für zehn Dollar zu haben, er soll vier Personen satt machen.

Wenigesser oder Vegetarier werden an diesem Sandwich keine Freude haben, das im Restaurant "El Cuadrilátero" ("Der Wrestling-Ring") in Mexico-City serviert wird. Das Rezept liest sich wie die Bestellliste eines Fleischgroßhändlers: Steaks, Schinken, Speck, Hühnerfleisch, Wurst und Würstchen. Und natürlich finden sich auch ein paar Gürkchen auf dem Sandwich vom Typ "U-Boot", wie der Erfinder, der mexikanische Wrestler "Superastro", das Brötchen nennt. Der Happen ist für zehn Dollar zu haben, er soll vier Personen satt machen.

Foto: AFP
Das "Sandmännchen" auf der rechten Bildseite ist keineswegs in einen Sandsturm geraten, kurz nachdem er sich kräftig mit Sonnencreme eingerieben hatte. Das von den vorbei schlendernden Passanten so argwöhnisch/fasziniert betrachtete FKK-Objekt ist vielmehr leblos und gehört zu den Exponaten einer ungewöhnlichen Ausstellung am Tamarama Beach nahe Sydney. Die humanoide Skulptur des Australiers Richie Kuhaupt, die den Titel "Camouflage IV" trägt, ist Teil der alljährlich stattfindenden Veranstaltung "Sculpture by the Sea", bei der sich mehr als 100 aufstrebende Künstler aus Australien und aller Welt mit ihrer bildenden Kunst präsentieren.

Das "Sandmännchen" auf der rechten Bildseite ist keineswegs in einen Sandsturm geraten, kurz nachdem er sich kräftig mit Sonnencreme eingerieben hatte. Das von den vorbei schlendernden Passanten so argwöhnisch/fasziniert betrachtete FKK-Objekt ist vielmehr leblos und gehört zu den Exponaten einer ungewöhnlichen Ausstellung am Tamarama Beach nahe Sydney. Die humanoide Skulptur des Australiers Richie Kuhaupt, die den Titel "Camouflage IV" trägt, ist Teil der alljährlich stattfindenden Veranstaltung "Sculpture by the Sea", bei der sich mehr als 100 aufstrebende Künstler aus Australien und aller Welt mit ihrer bildenden Kunst präsentieren.

Foto: AFP
Dass Australien von Europa aus gesehen auf der anderen Seite der Erde liegt, lernt man in der Schule. Daher werden die Australier auch als der Deutschen "Gegenfüßler" bezeichnet. Haben die Schüler das verinnerlicht, müssen sie den Lehrern nur noch glauben, dass die Menschen down under nicht auf dem Kopf leben. Aber ist wirklich alles richtig, was gelehrt wird? Das Bild, aufgenommen bei einem Rodeo in der Stadt Wagga Wagga im australischen Bundesstaat New South Wales, lässt zumindest Zweifel aufkommen.

Dass Australien von Europa aus gesehen auf der anderen Seite der Erde liegt, lernt man in der Schule. Daher werden die Australier auch als der Deutschen "Gegenfüßler" bezeichnet. Haben die Schüler das verinnerlicht, müssen sie den Lehrern nur noch glauben, dass die Menschen down under nicht auf dem Kopf leben. Aber ist wirklich alles richtig, was gelehrt wird? Das Bild, aufgenommen bei einem Rodeo in der Stadt Wagga Wagga im australischen Bundesstaat New South Wales, lässt zumindest Zweifel aufkommen.

Foto: REUTERS




Klicken Sie auf ein Bild, um zur Großansicht zu gelangen!