Fotostrecke: Feuerring schließt sich um Sydney - DER SPIEGEL
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Fotostrecke Feuerring schließt sich um Sydney

Die australische Millionenmetropole Sydney ist vom Feuer eingeschlossen. Mehr als 3500 Feuerwehrleute versuchen, die Flammen zu bekämpfen. Erneut kam ein Mensch durch die Brände ums Leben.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?



Sydney - Einen Schwerpunkt der Flammenbekämpfung haben die Feuerwehrleute auf den Norden der Hafenstadt gelegt. Dort arbeiten sie gegen eine 15 Kilometer lange Flammenwand an, um sie von Häusern fern zu halten. In den Vororten Menai und Cowan haben die Behörden wegen der schlimmsten Feuersbrunst seit 30 Jahren damit begonnen Häuser zu evakuieren. Die Straße zwischen Sydney und Brisbane wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt. Insgesamt lodern über 70 Feuer rund um Sydney.

Einsatzort Blackheath in den Blue Mountains westlich von Sydney

Einsatzort Blackheath in den Blue Mountains westlich von Sydney

Foto: AP
40 Kilometer nördlich von Sydney bei Berowra

40 Kilometer nördlich von Sydney bei Berowra

Foto: AP
Ein Bewohner Berowras versucht das Feuer einzudämmen

Ein Bewohner Berowras versucht das Feuer einzudämmen

Foto: AP
Das Feuer frisst Häuser

Das Feuer frisst Häuser

Foto: AFP
67 Hubschrauber sind im Einsatz

67 Hubschrauber sind im Einsatz

Foto: AFP
Zu wenig Wasser: Ein Bewohner Berowras zieht sich zurück

Zu wenig Wasser: Ein Bewohner Berowras zieht sich zurück

Foto: AFP
Rauch hängt über der skyline von Sydney

Rauch hängt über der skyline von Sydney

Foto: REUTERS
Satellitenaufnahme von den Feuern um Sydney

Satellitenaufnahme von den Feuern um Sydney

Foto: AP
Feuerwehrmänner bekämpfen einen Brandherd in Dural rund 30 Kilometer nördlich von Sydney

Feuerwehrmänner bekämpfen einen Brandherd in Dural rund 30 Kilometer nördlich von Sydney

Foto: AP


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Inzwischen hat das Feuer ein zweites Todesopfer gefordert. Aus einem ausgebrannten Caravan wurde die Leiche eines 81-Jährigen geborgen. Zuvor war ein 73-Jähriger an einem Herzinfarkt gestorben, als er seine Pferde vor den Flamme retten wollte.

Die Brandbekämpfer äußerten sich pessimistisch über die Aussichten, die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Feuerwehrchef Phil Koperberg sagte: "Es gibt einfach zu viele Feuer. Wir haben eine hunderte Kilometer lange Feuerfront, das ist einfach nicht in den Griff zu bekommen."

Bisher haben die Brände mehr als 30 Häuser in Schutt und Asche gelegt. Etwa 800 Menschen haben ihr Obdach verloren und mussten in Notunterkünfte flüchten. Der Osten Australiens leidet unter der schlimmsten Dürre seit Jahrzehnten. Bei den schweren Buschbränden im vorigen Jahr wurden um die Weihnachtszeit und zu Jahresbeginn rund 150 Häuser zum Raub der Flammen, 500.000 Hektar Land verbrannten. Tausende von Menschen mussten sich in Sicherheit bringen.