Frankreich Michelin-Chef stirbt bei Angelunfall
Paris Seine Leiche sei vor der Insel Sein im Nordwesten von Frankreich geborgen worden, teilte die zuständige Meerespräfektur am Abend mit. Nach seinem Begleiter werde noch gesucht. Das Unglück habe sich in der Nähe der Insel Sein an der Westküste ereignet.
Das Unternehmen erklärte, der Tod des 43-jährigen Michelin bereite seiner Familie "immensen Schmerz". Gemäß der Firmensatzung werde Mitgesellschafter Michel Rollier die Unternehmensführung übernehmen. Michelin war 1985 in das Unternehmen eingetreten und 1999 zu dessen Chef ernannt worden.
Die beiden Männer waren den Angaben zufolge am Morgen mit einem Boot zum Angeln aufgebrochen. Wie das Boot kenterte und Michelin genau ums Leben kam, war zunächst nicht bekannt. "Niemand hat etwas gehört oder gesehen. Die See war gut, aber es war dichter Nebel, der sich erst gegen Mittag gelichtet hat." Die Insel Sein gehört zum französischen Verwaltungsgebiet Finistère.
Michelin ist einer der weltweit führenden Reifenhersteller mit rund 130.000 Beschäftigten weltweit, davon 30.000 in Frankreich.
reh/AP/reuters/AFP