Fuchsjagd: Schotten stoppen Abstimmung über Aufweichung - DER SPIEGEL
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Verbot in England Schotten stoppen Abstimmung über Fuchsjagd

Normalerweise halten sich die Schotten bei der Abstimmung über Gesetze, die sie nicht betreffen, heraus. Doch bei der Aufweichung des Fuchsjagdverbots haben sie ein Nein angekündigt.
Jäger mit Hunden bei der Jagd: Schotten gegen Aufweichung des Fuchsjagdverbots
Jäger mit Hunden bei der Jagd: Schotten gegen Aufweichung des Fuchsjagdverbots

Jäger mit Hunden bei der Jagd: Schotten gegen Aufweichung des Fuchsjagdverbots

Foto: epa Chris Saville/ dpa
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Seit Tagen schlägt eine vorgeschlagene Aufweichung des Fuchsjagdverbots in Großbritannien Wellen - nun ist die für Mittwoch vorgesehene Abstimmung kurzfristig abgesagt worden. Das Parlament in London sollte darüber entscheiden, ob künftig in England und Wales wieder ein ganzes Hunderudel die Füchse aufscheuchen darf.

Seit vor gut zehn Jahren unter massivem Protest das Verbot der Fuchsjagd mit Hunden in Kraft trat, dürfen Jäger in England und Wales nur noch zwei Hunde zum Aufscheuchen einsetzen. Diese dürfen die Füchse aber nicht mehr totbeißen, der Jäger muss die Beute erschießen. Das gilt auch für Schottland - dort sind aber mehr Hunde erlaubt. Die britische Regierung hatte vorgeschlagen, das englische und walisische Gesetz dem schottischen anzupassen und eine offene Abstimmung geplant.

Grund für die Absage ist, dass die 56 Abgeordneten der schottischen Nationalpartei SNP angekündigt haben, gegen die Änderung zu stimmen, und der Vorschlag damit praktisch keine Chance mehr hat. Normalerweise halten die Schotten sich heraus, wenn es um Gesetze geht, die sie nicht betreffen.

gam/dpa